Unser Konzept
Es ist unser Ziel, die Kinder und Jugendlichen über die Arbeit mit den Pferden in eine höhere Selbstwirksamkeit zu begleiten. In ihrer pädagogischen Absichtslosigkeit öffnen Pferde selbst bei komplizierten Bindungsmustern und Traumata Türen, die uns als Pädagog*innen oft verschlossen bleiben. Gemeinsam mit den Pferden machen Kinder und Jugendliche neue Lernerfahrungen und erleben sich als wertvoll, angenommen und handlungsfähig.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit mit den Pferden steht das „Entwicklungsdreieck“, dargestellt im innersten Kreis. In diesem Dreieck bewegen sich Pädagog*innen, Kinder und Pferde in einem erwartungsfreien Raum und auf der Grundlage von Partnerschaft, Beziehung und Bindung können Entwicklung, Nachreifung, Krisenintervention und Clearing stattfinden.
Im mittleren Kreis beschreiben wir unsere Grundhaltung, mit der wir den Kindern und Jugendlichen in der Pferdearbeit begegnen. Das Kind ist Motor seiner eigenen Entwicklung. Für die oft missverstandenen, aber in sich stimmigen Verhaltensweisen der Kinder und Jugendlichen bedarf es eines sicheren Ortes, in dem das Kind Gehör findet und die Grundhaltung herrscht, dass jedes Verhalten einen guten Grund hat.
Der äußere Kreis beschreibt die Strukturen die wir, rund um unsere Pferdearbeit, aufbauen. Diese dienen auf unterschiedlichen Ebenen der Absicherung der zwei inneren Kreise.
Die Begleitung und Zeugenschaft durch die Pädagog*innen der Einrichtung und die gemeinsamen Auswertungsgespräche sichern dabei den Übertrag in den Alltag und ermöglichen einen ressourcenorientierten und geschützten Dialog mit den am Hilfeprozess beteiligten Systemen.
Die regelmäßige Reflexion unserer Arbeit in Inter- und Supervision und auch die Supervision des Pferdetraining ist dabei essenzieller Bestandteil der Qualitätssicherung unserer Arbeit.

