Traumapädagogik in der Praxis
In der ersten Podcast-Folge gibt uns Sabine Wieczorkowsky spannende Einblicke in die traumapädagogische Arbeit im SOS-Kinderdorf Worpswede. Jetzt reinhören!
Viele junge Menschen, die in SOS-Einrichtungen stationär betreut werden, sind psychisch belastet oder sogar traumatisiert. Oftmals zeigen sie Verhaltensweisen, die auf den ersten Blick irritieren und Fachkräfte in ihrem pädagogischen Alltag stark herausfordern. Deshalb wollen wir in dieser Podcast-Folge klären:
- Was ist ein Trauma?
- Wie äußern sich Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen?
- Wie können pädagogische Fachkräfte mit schwierigem, traumabedingtem Verhalten umgehen?
Sabine Wieczorkowsky ist Sozialpädagogin und Traumatherapeutin und arbeitet als Bereichsleiterin im SOS-Kinderdorf Worpswede. Sie hat dort eine traumapädagogische Wohngruppe aufgebaut, in der sechs Kinder im Alter von sieben bis 16 Jahren betreut werden.
Einen vertieften Einblick und weitere Methodenbeispiele gibt es außerdem im ausführlichen Interview zum Thema Traumapädagogik im Bereich der Pädagogik-Fachthemen.
Für Fachkräfte: Zum Web Based Training Traumapädagogik und psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen
Zu den Shownotes
Literatur & Weblinks
Caby, Filip & Caby, Andrea (2017): Die kleine Psychotherapeutische Schatzkiste, Teil 1: Tipps und Tricks für kleine und große Probleme vom Kinder- bis zum Erwachsenenalter. Dortmund: Borgmann Media. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage.
Caby, Filip & Caby, Andrea (2017): Die kleine Psychotherapeutische Schatzkiste, Teil 2: Weitere systemisch-lösungsorientierte Interventionen für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen oder Familien. Dortmund: Borgmann Media. 3., durchgesehene Auflage.
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) (2021): Trauma bei Kindern und Jugendlichen. Informationen für Lehr- und Erziehungskräfte.
Fachverband Traumapädagogik e.V. (Hrsg.) (2011): Standards für traumapädagogische Konzepte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Ein Positionspapier des Fachverbands Traumapädagogik e.V.