Zum Warenkorb 0

Zum Warenkorb hinzugefügt:

Schutzgebühr:

Zum Warenkorb
Kinder im Blick - Kurse für Kinder und geschiedene Eltern
Zusammen auf Abstand

Wie kommen Sie als Paar durch die Pandemie?

Corona-Krise – das bedeutet Existenzangst, Lagerkoller, finanzielle Probleme, Sorgen um die eigene Gesundheit und die der Angehörigen. Außerdem sind Beruf und Familie noch schwerer vereinbar als in normalen Zeiten. Wir erleben zur Zeit eine nie dagewesene Ausnahmesituation und sind dadurch sehr gestresst. Kein Wunder, dass sich das auch auf Paarbeziehungen auswirkt. Was heißt das konkret? Was ist anders für Paare in Zeiten der Pandemie.

Streitkultur

So sehr man sich auch bemüht – irgendwann kommt es doch zum Streit. Gerade jetzt in der Ausnahmesituation. Das ist ganz normal und geht vielen Paaren so. Doch ob ein Streit dafür sorgt, dass die Fronten sich verhärten und alles nur noch schlimmer wird, oder ob er im Gegenteil hilft, Konflikte zu klären – das können Sie und Ihr Partner beeinflussen.

Es gibt ein paar Techniken, die verhindern können, dass ein Streit eskaliert. Man kann z.B. vereinbaren, dass jemand „Stopp!“ ruft, wenn es ihm zuviel wird. Das muss der andere dann respektieren. Der Streit wird vertagt, bis die Gemüter sich wieder etwas beruhigt haben und ein konstruktives Gespräch möglich ist. Wer zuvor „Stopp!“ gerufen hat, sollte nach einiger Zeit wieder auf den anderen zugehen und an das Gespräch anknüpfen.

Wichtig ist auch, während eines Streits zu respektieren, wenn der andere sprechen will. Auch wenn es Sie ärgert, was er sagt – lassen Sie ihn ausreden, danach können Sie Ihre Position vertreten.

Vermeiden Sie Verallgemeinerungen! Statt „immer“ und „nie“ reden Sie lieber über konkrete Situationen und beschreiben Sie genau, was Sie stört und was Sie sich stattdessen wünschen. Auch hier sind Ich-Botschaften („Ich bin genervt, wenn ich deine Wäsche in den Korb legen muss. Ich will, dass du das selbst machst.“) besser als allgemeine Vorwürfe („Nie räumst du dein Zeug weg!“).

Bitten Sie umgekehrt auch Ihren Partner darum, Ihnen zu sagen, was er möchte und wie es ihm geht. Wer das Gefühl hat, mit seinen Bedürfnissen gehört zu werden, hat oft keinen Grund mehr, wütend zu sein. Wenn sich alle Seiten beruhigt haben, kann man gemeinsam nach Kompromissen suchen.

Und noch ein letzter Tipp zum Thema Streit: Entschuldigungen helfen oft und schaden (fast) nie.

Wir sind für Sie da!

Wenn Sie im Großraum Berlin wohnen und das Gefühl haben, Sie brauchen Hilfe, um Ihre Probleme zu lösen – wir sind für Sie da! Auch jetzt.

Telefonisch erreichen Sie die Erziehungs- und Familienberatung montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr unter 030-568910-0, per E-Mail unter fz-berlin@sos-kinderdorf.de.

Unsere Serie „Zusammen auf Abstand – wie kommen Sie als Paar durch die Pandemie?“ geht am nächsten Freitag weiter.

Sie finden unsere Serie auch auf Facebook.

So erreichen Sie uns

SOS-Familienzentrum Berlin
Einrichtungsleitung: Thomas Walter

Alte Hellersdorfer Straße 77
12629 Berlin

Telefon: 030 568910-0*
Fax: 030 568910-10

E-Mail an uns: fz-berlin@sos-kinderdorf.de

*Unser Telefon ist besetzt: 
Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 und 13.30 bis 17.30 Uhr 

Nachricht senden