Warum SOS-Kinderdorf in Kirgisistan tätig ist
In Kirgisistan machen Kinder rund 38 Prozent der Bevölkerung aus. Sie sind unverhältnismäßig stark von Armut betroffen: Jedes dritte Kind wächst in Armut auf. Außerdem sind Arbeitslosigkeit und die Migration der Eltern auf der Suche nach Arbeit weitere Gründe.
Kinderarmut
Bezieht man neben der Armut noch andere Formen der Benachteiligung wie Bildung, Wohnen und Gesundheit mit ein, so sind mehr als die Hälfte der Kinder in Kirgisistan benachteiligt. Kinder sind nicht nur unverhältnismäßig stark von Armut betroffen, sondern auch anfälliger für deren Auswirkungen. Kinder, die in Armut leben, sind mit langfristigen Folgen für ihr Leben konfrontiert.
Mangel an Bildung
Fast 40 Prozent der Kinder haben keinen Zugang zu einer ihrem Alter entsprechenden Bildung und müssen durch Kinderarbeit zum Familieneinkommen beitragen. Infolgedessen besuchen ebenso viele keine Vorschule oder Schule. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien eine Schule besuchen, geringer. Verpasste Bildung und Kinderarbeit berauben Kindern ihrer Kindheit und ihrer Rechte.