Warum SOS-Kinderdorf in Nepal hilft
Nepal hat in den vergangenen Jahren Fortschritte gemacht, gehört aber weiterhin zu den ärmsten und verletzlichsten Ländern der Welt. SOS-Kinderdorf ist seit den späten 1960er-Jahren in Nepal tätig. Die Arbeit unserer Organisation begann in der Nähe der Hauptstadt Kathmandu. Seither haben wir unsere Hilfen sukzessive ausgebaut. Kleine Kinder besuchen den SOS-Kindergarten und ältere eine der Grund- und Sekundarschulen, die wir in Nepal betreiben. Wir bieten auch lebensnotwendige medizinische Beratung und Behandlung in einem Land, in dem medizinische Versorgung nicht selbstverständlich ist.
Kinder brauchen besonderen Schutz
Das Land leidet bis heute unter den Folgen früherer Krisen, wie der Bürgerkriege oder Erdbeben. Gleichzeitig bremsen schwaches Wirtschaftswachstum, fehlende Arbeitsplätze und politische Instabilität die Entwicklung. Viele Familien leben unter großem Druck und das wirkt sich besonders auf Kinder aus. Eine Vielzahl hat zum Beispiel noch immer keinen Zugang zu guter Bildung.
Mangelnde gesundheitliche Versorgung, Kinderarbeit und Menschenhandel sind weiterhin ebenfalls Probleme im Land und stellen ein Risiko für Kinder dar. Besonders benachteiligt sind Mädchen und Kinder mit Behinderungen, die im Alltag weiterhin auf große Hürden stoßen.