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Schweres Erdbeben in Thailand und Myanmar
31. März 2025
Am 28. März hat ein schweres Erdbeben weite Teile Thailands und Myanmars erschüttert. Das Epizentrum lag in Mandalay, der zweitgrößten Stadt Myanmars. Nach Angaben der Militär-Junta kamen im ganzen Land etwa 1.700 Menschen ums Leben, mehr als 3.400 wurden verletzt. Die Lage ist noch unübersichtlich.
In Thailand kamen mindestens 18 Menschen ums Leben, über 30 Personen wurden verletzt. Besonders in der Hauptstadt Bangkok kam es zu Schäden an Infrastruktur und Gebäuden.
„Wir können bestätigen, dass alle Kinder, Jugendlichen und Mitarbeitenden in den SOS-Kinderdörfern in Thailand wohlauf sind.“
Phahol Trangkineenad, Nationaldirektor von SOS-Kinderdorf Thailand.
Im SOS-Kinderdorf Chiang Rai im Nordwesten Thailands, das sich in der Nähe des Epizentrums befindet, griffen die Evakuierungsmaßnahmen schnell, sodass die Kinder rasch ins Freie gebracht werden konnten. Weder das SOS-Kinderdorf Bangpoo, das in einem Vorort von Bangkok liegt, noch das Nationalbüro von SOS-Kinderdorf Thailand wurden beschädigt.
Das Team vor Ort beobachtet die Lage weiterhin und kontrolliert die Gebäude auf mögliche Schäden. SOS-Kinderdorf Thailand setzt weiterhin auf umfassende Vorbereitungen für den Katastrophenfall. Im Fokus stehen Schulungen zum Katastrophenschutz für Teilnehmende und Betreuende in allen Regionen des Landes. Besonders intensiv wird in erdbebengefährdeten Gebieten wie Chiang Rai und Phuket geschult. SOS-Kinderdorf Thailand arbeitet eng mit den lokalen Behörden zusammen, um im Ernstfall eine schnelle und sichere Evakuierung zu gewährleisten.
In Myanmar ist SOS-Kinderdorf nicht vertreten und betreibt dort keine Programme.