Warum SOS-Kinderdorf in Rumänien tätig ist
Kinder unter 18 Jahren machen etwa 20 Prozent der Bevölkerung in Rumänien aus. Das Versprechen eines besseren Lebens, einer Beschäftigung und eines höheren Einkommens veranlasst viele Eltern, ins Ausland zu ziehen. Zahlreiche Kinder wachsen nur mit einem Elternteil auf, weil ein Teil im Ausland lebt.
Bildung
Mehr als 20 Prozent der Kinder in Rumänien gehen nicht zur Vorschule. Kinder aus niedrigeren sozioökonomischen Verhältnissen nehmen seltener an der Vorschulerziehung teil. Für diese Kinder kann die frühe Bildung einen wichtigen Beitrag zu ihrer sozialen und kognitiven Entwicklung sowie zu ihrer sozialen Eingliederung leisten.
Lebensmittelmangel
Rund 15 Prozent der Familien können sich keine ausreichend nahrhaften Mahlzeiten für ihre Kinder leisten. In größeren Familien und in Haushalten von Alleinerziehenden haben etwa 30 Prozent der Kinder nicht die Möglichkeit, jeden zweiten Tag eine nahrhafte Mahlzeit zu erhalten. Unter- und Mangelernährung bei Kindern haben vielfältige Auswirkungen. Dazu gehören Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule und schlechte kognitive Fähigkeiten sowie ein schlechtes Wachstum und eine schlechte Entwicklung. Sie können auch zu einem geschwächten Immunsystem und damit zu Krankheiten führen.