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Nordmazedonien
SOS-Kinderdorf in Nordmazedonien

SOS-Kinderdorf in Nordmazedonien

Seit 2002 unterstützt SOS-Kinderdorf in Nordmazedonien Kinder und Jugendliche, die ohne elterliche Betreuung aufwachsen müssen oder Gefahr laufen, diese zu verlieren.

Warum SOS-Kinderdorf in Nordmazedonien tätig ist 


Kinder machen rund 20 Prozent der Bevölkerung in Nordmazedonien aus. Obwohl die körperliche Züchtigung vor kurzem in allen Bereichen verboten wurde, wird sie weiterhin angewandt. Aus Berichten geht hervor, dass fast die Hälfte der Kinder körperlich bestraft wird. Das Land arbeitet an der Verbesserung der Erziehungspraktiken, um die Zahl der Fälle von Kindesmissbrauch zu verringern. Kinder und Jugendliche sind durch diese schwierigen sozialen Gegebenheiten besonders gefährdet.

Kinderarmut


Jeder fünfte Mensch in Nordmazedonien lebt unterhalb der national festgelegten Armutsgrenze. Kinder sind unverhältnismäßig stark betroffen: 30 Prozent der unter 18-Jährigen sind von Armut bedroht. Fast die Hälfte der Kinder ist schlecht ernährt. Kinder müssen mit langfristigen Auswirkungen auf ihre schulischen Leistungen, ihre körperliche und geistige Entwicklung sowie auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden rechnen.

Bildung


Mindestens jedes dritte Kind aus der Roma-Gemeinschaft ist von Armut betroffen, die über den Mangel an Geld hinausgeht. Infolgedessen schließen über 70 Prozent der Roma-Kinder in Nordmazedonien ihre Ausbildung nie ab, da die Kosten für den Schulbesuch oft zu hoch sind. Ein schlechter Bildungshintergrund kann tiefgreifende Folgen haben. Dazu gehören langsameres Lernen, schlechtere Beschäftigungsaussichten, eingeschränkte Entwicklung und eine erhöhte Anfälligkeit für Vernachlässigung, Missbrauch und Ausbeutung.

Nordmazedonien

Die Republik Nordmazedonien ist ein Binnenstaat in Südosteuropa, in dem 2,1 Millionen Menschen leben. Das Land hat eine ethnisch vielfältige Bevölkerung, darunter 58 Prozent Mazedonier, 24 Prozent Albaner, vier Prozent Türken und 3 Prozent Roma. Die Menschen in Nordmazedonien haben eines der niedrigsten Einkommen in Europa. Bei einer relativ hohen Arbeitslosenquote von 15 Prozent haben viele das Land verlassen und sind auf der Suche nach Arbeit ins Ausland gezogen.

So können Sie helfen: Patenschaften im Ausland


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