Kinder aus dem SOS-Kinderdorf Bujumbura halten sich lächelnd an den Händen
Im SOS-Kinderdorf in Bujumbura, der größten Stadt und dem wirtschaftlichen Zentrum Burundis, geben wir verlassenen und verwaisten Kindern ein neues Zuhause. Das Kinderdorf inklusive eines Kindergartens, eines medizinischen Zentrums und einer Grundschule wurde im Jahr 1985 erbaut. Im Jahr 1997 wurde zusätzlich eine Sekundärschule errichtet.
Damit die Kinder dort auch weiterhin gut leben und lernen können, müssen das Dorf, die Schulen und die angeschlossenen Gebäude renoviert werden. Das tropische Klima hat den Familienhäusern, den Schulgebäuden, dem Medizinischen Zentrum, den Wegen und der Infrastruktur im Kinderdorf erheblichen Schaden zugeführt.

Diese Renovierungsarbeiten sind unter anderem geplant

Im Zuge der Renovierungsarbeiten sollen Dächer, die die Hitze abhalten, erneuert und kaputte Fenster und Türen repariert werden. Auch neue Böden in den Gebäuden, über die so viele große und kleine Füße laufen, sind geplant. Ebenso sollen Gehwege sowie rissige Innen- und Außenwände repariert und ein wasserfester Anstrich an den Wänden angebracht werden, um weitere Erosionen zu verhindern. Auch neue Fliesen für die Küchen und Sanitäranlagen stehen auf der Agenda der Arbeiten.

Unterstützen Sie die Renovierung des SOS-Kinderdorfs Bujumbura

Helfen Sie uns, den Kindern ein schönes und gesundes Zuhause und ein angenehmes Lernumfeld zu bieten. Die Bauarbeiten im SOS-Kinderdorf Bujumbura werden vollständig durch die Mittel des deutschen SOS-Kinderdorf e.V. finanziert. Wenn Sie gezielt für dieses Projekt spenden möchten, vermerken Sie dies bitte im Freitextfeld des Spendenformulars mit „Renovierung Bujumbura“.

Wir setzen auf Nachhaltigkeit

Bei den Renovierungen setzen wir auch auf Nachhaltigkeit, zum Beispiel mit der Instandhaltung des elektrischen Systems und dem Ersatz der vorhandenen Glühbirnen durch LED-Lampen. Außerdem muss das Entwässerungssystem repariert werden. Mit der Errichtung eines Regenwasserauffangsystems wollen wir Wasser sparen. Somit sorgen wir nicht nur für mehr Wohnkomfort und tun der Gesundheit der Bewohner etwas Gutes, sondern verbrauchen auch weniger Ressourcen und schonen so unsere Umwelt.

Angebote des SOS-Kinderdorfs Bujumbura

Im Kinderdorf Bujumbura leben aktuell elf Kinderdorffamilien. Die meisten der betreuten Kinder sind Voll- oder Halbwaisen. Andere haben die elterliche Fürsorge verloren. Wie in vielen afrikanischen Staaten stellt HIV/Aids in Burundi ein großes Problem dar. Viele Kinder haben ihre Eltern dadurch verloren, andere wurden aufgrund wirtschaftlicher Not von ihren Eltern verlassen. In der Folge sind Tausende Kinder in Burundi obdachlos und betteln, um zu überleben.

SOS-Kinderdorfmutter im SOS-Kinderdorf Bujumbura umarmt Kinder
© SOS-Kinderdorf Burundi
Große Umarmung: eine SOS-Kinderdorfmutter im SOS-Kinderdorf Bujumbura mit ihren Kindern

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