Kind auf Wiese mit Pferdekopfmaske
Wie wir helfen
Mehr Therapiemöglichkeiten für Kinder & Jugendliche

Mehr Kindern Psychotherapie ermöglichen

Mehr Kindern Psychotherapie ermöglichen

Damit Kinder und Jugendliche keine unumkehrbaren Auswege suchen, sich aus Scham mit ihren Ängsten verstecken oder in einer für sie ausweglosen Situation verharren müssen, braucht es zeitnahe Hilfe. Doch auf einen Therapiebeginn müssen sie aktuell rund sechs Monate warten. 
Der Kinder- und Jugendrat von SOS-Kinderdorf möchte das ändern! Der Rat vertritt die Rechte von Kindern und setzt sich aus betreuten Kindern und Jugendlichen von SOS-Kinderdorf zusammen. Die Jugendlichen haben die Forderungen gemeinsam erarbeitet und dazu auch mit Psychiatern, Therapeuten und anderen Experten gesprochen.

Mit unserer Petition haben wir über 13.000 Unterschriften für mehr Therapieplätze für Kinder & Jugendliche gesammelt.


Unsere Forderungen

Die Petition des Kinder- und Jugendrates von SOS-Kinderdorf setzt sich zum Ziel:

Das ist die Petition des Kinder- und Jugendrates von SOS-Kinderdorf. Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie folgende Forderungen: 

Mehr Therapiemöglichkeiten für Kinder

Die Anzahl an Psychotherapeuten, die mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen können, sind reglementiert und zu niedrig. Kinder- und Jugendliche haben ein Recht darauf, schnellstmöglich einen Therapieplatz zu bekommen, wenn sie ihn brauchen. 

Selbstbestimmte Entscheidung

Erst ab 15 Jahren dürfen Jugendliche ohne die Zustimmung der Eltern eine Therapie beginnen. Besonders für stationär untergebrachte Kinder und Jugendliche stellt das eine große Hürde da. Wir fordern, dass Kinder ohne Zustimmung der Sorgeberechtigten eine Therapie machen dürfen, wenn die notwendige Einsichtsfähigkeit nach Ansicht des Therapeuten vorliegt. 

Entstigmatisierung

Kinder sollten ihre Ängste und Sorgen offen zeigen dürfen, Unterstützung erhalten und nicht das Gefühl haben, sich damit verstecken zu müssen. Deshalb müssen wir psychische Erkrankungen entstigmatisieren. 

Sprachbarrieren abbauen

Junge Menschen mit Sprachbarrieren, wie beispielsweise Geflüchtete, müssen ebenfalls eine Therapie machen können. Deswegen ist es wichtig, Therapeuten Anreize zu bieten, um langfristig mehrsprachige Therapieangebote zu ermöglichen. 

Zentrales Register für freie Plätze

Wir fordern ein zentrales, bundesweites Register, in dem jeder freie Plätze bei allen Psychotherapeuten finden kann, die als Arzt zugelassen sind.

Petitionsübergabe in Berlin

Am 18.09.2023 haben Mitglieder des Kinder- und Jugendrats die Petition auf einer Veranstaltung an die Bundestagsabgeordneten Ulrike Bahr (SPD), Johannes Wagner (Grüne) und Prof. Andrew Ullmann (FDP) übergeben. Die Veranstaltung fand in der Botschaft für Kinder, Berlin, statt.


So viele Unterschriften haben wir gesammelt


Mentale Gesundheit bei Kindern & Jugendl...

Suizid häufigste Todesursache

Bei den 15- bis unter 25-Jährigen ist Suizid nach wie vor die häufigste Todesursache.*

Lange Wartezeiten

In Deutschland warten Kinder und Jugendliche aktuell rund sechs Monate auf den Beginn einer Therapie.**

Anstieg psychischer Erkrankungen

Seit der Pandemie steigen psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen stark an.***
Quellen:
*
Bundeszentrale für politische Bildung, kurz & knapp: Todesursachen; 01.12.2022

**Abteilung Klinische Kinder- und Jugendpsychologie, Universität Leipzig und Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Universität Koblenz-Landau: Einfluss der COVID-19-Pandemie auf die ambulante psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen; 27.06.2022 
***
Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit: Pandemie: Depressionen und Essstörungen bei Jugendlichen steigen weiter an; 27.05.2022;

FAQs

Hier finden Sie weitere Fragen und Antworten zur Petition für mehr Therapiemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche

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