Schutzinklusiv – Reflexionsmodule

Nähe und Distanz in inklusiv-stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
Maik Sawatzki, Jana Demski, Karin Böllert
2025

Sozialpädagogisches Institut (Hrsg.) Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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Warum ist die Regulierung von Nähe und Distanz wichtig? Die Handreichung beinhaltet vier Arbeitseinheiten, die sich mit einem reflexiven Umgang mit Nähe und Distanz in pädagogischen Beziehungen befassen.
Beschreibung
Die Auseinandersetzung mit Nähe und Distanz ist entscheidend für die Beziehungsgestaltung in der Jugendhilfe. Während Nähe Vertrauen und Geborgenheit schafft, gibt Distanz den jungen Menschen Raum für Eigenständigkeit. Eine professionelle Balance ist notwendig, um Übergriffe oder einengende Abhängigkeiten zu vermeiden.
Die Reflexionsmodule der Handreichung ermöglichen den Fachkräften eine kritische Selbstbetrachtung. Sie helfen, individuelle und organisationale Prozesse zu hinterfragen und eine bewusste, professionelle Haltung weiterzuentwickeln. Schutzkonzepte und strukturelle Rahmenbedingungen wie Supervision unterstützen zusätzlich dabei, professionelle Nähe-Distanz-Regeln zu etablieren.
Die Handreichung basiert auf Erkenntnissen aus dem Forschungsprojekt „Schutzinklusiv“.
VORWORT
EINFÜHRUNG
Warum ist die Regulierung von Nähe und Distanz wichtig?
Welche Bedeutung haben Nähe und Distanz für inklusive Settings?
Reflektierter Umgang mit Nähe und Distanz in inklusiven Settings
Modul I: Organisation und Träger
Modul II: Einrichtung und Gruppe
Modul III: Fachkräfte und Professionalität
Modul IV: Adressat*innen und Interaktion
Zusammenfassung
LITERATUR
AUTOR*INNEN
Prof. Dr. Maik Sawatzki
Professur für Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit mit dem Schwerpunkt Beratung und Jugendhilfe, Katholische Hochschule NRW, Aachen. Arbeitsschwerpunkte: Beratung in Sozialer Arbeit und Jugendhilfe, Hilfen zur Erziehung, familienunterstützende Hilfen, Digitalisierung und Digitalität.(Stand der Veröffentlichung 2024)
Prof.in Dr.in Jana Demski
Professur für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe an der Fliedner-Fachhochschule, Düsseldorf. Arbeitsschwerpunkte: Hilfen zur Erziehung, (inklusive) Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Supervision und Hilfeplanung. (Stand der Veröffentlichung 2024) 
Prof.in Dr.in Karin Böllert
Jahrgang 1958, Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Universität Münster. Arbeitsschwerpunkte: Theorieentwicklung der Sozialpädagogik im Kontext gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse, Soziale Arbeit und 
Sexualisierte Gewalt. (Stand der Veröffentlichung 2024)
Schutzinklusiv – Inklusive Schutzkonzeptentwicklung
Jana Demski, Maik Sawatzki, Kristin Teuber, Karin Böllert
2025