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Wohngruppe
Unsere Highlights

Auf dem Weg zur Selbstständigkeit

Sehr geehrte Freunde, Förderer und Partner von SOS-Kinderdorf Augsburg,

es ist ein mühsamer Weg zurück zu einer neuen Normalität in Zeiten von Corona – mit erfreulichen Lichtblicken: Im Familienzentrum haben bereits die ersten Kurse begonnen. Unser beliebtes Ferienprogramm wird stattfinden – zwar in abgespeckter Form, aber immerhin. Und in die Kinderkrippe Krümelkiste dürfen wieder täglich alle Kinder kommen.

Die Öffnungszeiten mussten eingeschränkt und das gemeinsame Frühstück gestrichen werden. Die beiden Gruppen in der Krümelkiste sind räumlich zu trennen. Der vergleichweise schon recht normale Kitabetrieb stellt für viele Eltern eine enorme Entlastung dar. Wie schwer Familien die Hochphase von Corona getroffen hat, zeigt sich interessanterweise erst jetzt nach der schrittweisen Öffnung.

Trotz der Ansteckungsgefahr absolvierten die Ambulanten Hilfen sogar mehr Hausbesuche als sonst. Corona hin oder her: Das Kindeswohl duldet nun mal keinen Aufschub. Dieser selbstlose Einsatz verdeutlicht Ihnen einmal mehr, wie ernst wir unseren Auftrag nehmen. Wir sind für Familien da, auch und erst recht in Krisenzeiten.

23. Juli 2019

SOS-Kinderdorf begleitet Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit

SOS-Kinderdorf begleitet Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit

SOS stellt sich vor: Betreutes Jugendwohnen

Auf dem Weg zur Selbstständigkeit ist für viele Heranwachsende, die nicht in der Familie leben können, das Betreute Jugendwohnen von SOS-Kinderdorf Augsburg eine große Hilfe. Die Nachfrage ist konstant hoch. Deshalb wurde die Zahl der Plätze in diesem Jahr von 4 auf 6 erhöht. Die sechs kleinen Apartments befinden sich in einem Hochhaus in der Augsburger Innenstadt.

SOS-Kinderdorfmitarbeiterin Priska Abstreiter ist für die Jugendlichen da.

SOS-Kinderdorfmitarbeiterin Priska Abstreiter ist für die Jugendlichen da.

Oft lebten die Jugendlichen bereits vorher in einer WG-ähnlichen Jugendwohngemeinschaft von SOS, bevor sie dann mit Bewilligung des Jugendamts altersbedingt eine eigene Wohnung beziehen. „Viele benötigen einfach noch mehr Zeit, um persönlich zu reifen“, sagt die Heilpädagogin Claudia Buchner. Durchschnittlich verbringen sie eineinhalb bis zwei Jahre im Betreuten Jugendwohnen.

„Die Klientel ist im Laufe der Jahre schwieriger geworden“, meint die Sozialpädagogin Priska Abstreiter. Entsprechend gefordert ist das Betreuer-Team, um die Jugendlichen, die noch zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen, in der kurzen Zeit umfassend zu unterstützen. Dazu zählen der sinnvolle Umgang mit Geld, eine vernünftige Ernährung und auch ein klar strukturierter Alltag. Alles, was man so braucht, um künftig auf eigenen Beinen zu stehen.