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Wohngruppe
Unsere Highlights

Auf dem Weg zur Selbstständigkeit

Sehr geehrte Freunde, Förderer und Partner von SOS-Kinderdorf Augsburg,

der Fachkräftemangel macht auch uns zu schaffen. So mussten wir bei der vollstationären Mutter-Kind-Betreuung (MuKi) zwischenzeitlich einen Aufnahmestopp verhängen. Das fiel uns nicht leicht. Aber die Rund-um-die-Uhr-Betreuung von sechs jungen Müttern in ihren Apartments im Hochfeld war personell einfach nicht mehr zu stemmen.

Umso mehr freut es uns, dass zum 1. September auch in diesem Bereich wieder alle Stellen besetzt sind. Der Bedarf bei MuKi ist groß. So werden wir in Kürze eine 15-Jährige aufnehmen, die im November Mutter wird. Die Klientinnen werden aber nicht nur tendenziell jünger, sie weisen auch zunehmend vielschichtigere Probleme und schwierige familiäre Verhältnisse auf. Die Anforderungen an unsere Fachkräfte haben sich dementsprechend stark erhöht. Da ist der Schichtdienst rund um die Uhr noch das geringste Einstellungshemmnis.

Ich bin wirklich froh, dass wir nun auch bei MuKi wieder voll durchstarten können. Denn gerade in schwierigen Zeiten sind wir als Anlaufstelle wichtiger denn je. Das merken wir jeden Tag. Corona, Inflation, Krieg oder eine ungewollte Schwangerschaft bringen Familien in die Bredouille, mitunter sogar in existenzielle Not. Ihnen wollen wir nach Kräften beistehen. Vielen Dank, dass Sie uns dabei unterstützen.

Ihr

Dietmar Kraft

23. Juli 2019

SOS-Kinderdorf begleitet Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit

SOS-Kinderdorf begleitet Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit

SOS stellt sich vor: Betreutes Jugendwohnen

Auf dem Weg zur Selbstständigkeit ist für viele Heranwachsende, die nicht in der Familie leben können, das Betreute Jugendwohnen von SOS-Kinderdorf Augsburg eine große Hilfe. Die Nachfrage ist konstant hoch. Deshalb wurde die Zahl der Plätze in diesem Jahr von 4 auf 6 erhöht. Die sechs kleinen Apartments befinden sich in einem Hochhaus in der Augsburger Innenstadt.

SOS-Kinderdorfmitarbeiterin Priska Abstreiter ist für die Jugendlichen da.

SOS-Kinderdorfmitarbeiterin Priska Abstreiter ist für die Jugendlichen da.

Oft lebten die Jugendlichen bereits vorher in einer WG-ähnlichen Jugendwohngemeinschaft von SOS, bevor sie dann mit Bewilligung des Jugendamts altersbedingt eine eigene Wohnung beziehen. „Viele benötigen einfach noch mehr Zeit, um persönlich zu reifen“, sagt die Heilpädagogin Claudia Buchner. Durchschnittlich verbringen sie eineinhalb bis zwei Jahre im Betreuten Jugendwohnen.

„Die Klientel ist im Laufe der Jahre schwieriger geworden“, meint die Sozialpädagogin Priska Abstreiter. Entsprechend gefordert ist das Betreuer-Team, um die Jugendlichen, die noch zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen, in der kurzen Zeit umfassend zu unterstützen. Dazu zählen der sinnvolle Umgang mit Geld, eine vernünftige Ernährung und auch ein klar strukturierter Alltag. Alles, was man so braucht, um künftig auf eigenen Beinen zu stehen.