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Wohngruppe
Unsere Highlights

Auf dem Weg zur Selbstständigkeit

Sehr geehrte Freunde, Förderer und Partner von SOS-Kinderdorf Augsburg,

so groß die Sehnsucht nach der schnellen Rückkehr zur Normalität auch ist, so vorsichtig müssen wir weiterhin sein. Jüngst haben sich zwei Jugendliche aus unseren Wohngemeinschaften mit Corona angesteckt.

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Sonja Schöpf, Einrichtungsleitung KD Augsburg

Umso mehr freuen wir uns über kleine Erleichterungen. Im Familienzentrum dürfen wir wieder Besucher empfangen, wenn auch in begrenzter Zahl. In den Sommerferien legen wir ein Ferienprogramm auf. So bieten wir in der zweiten Augustwoche eine Kinderbetreuung an – für Eltern eine enorme Erleichterung.

Und nicht nur das: Der Second-Hand-Laden Mini Klamotti hat wieder geöffnet. Die frühkindliche musikalische Erziehung findet auf der grünen Wiese statt.
Auch die Krabbelgruppe und der Mittagstisch sind wieder angelaufen. Es ist schön, zu sehen, wie sich Besucher, ehrenamtlich Tätige und Mitarbeitende gleichermaßen über die jetzt wieder möglichen Kontakte freuen.

Wir merken dabei deutlich: Corona hat Spuren hinterlassen. Für Familien, die wir schon vor der Pandemie im Auftrag des Jugendamtes begleitet und unterstützt haben, stellt sich die Lage oft besonders schwierig dar. Hier sind wir, insbesondere die ambulanten Hilfen, weiterhin stark gefordert. Vieles, was wir für Familien oder junge Mutter leisten, geht über den eigentlichen Auftrag des Jugendamtes hinaus. Umso erfreulicher, dass uns viele Spender bei dieser großen Herausforderung unterstützen.


Ihre
Sonja Schöpf

23. Juli 2019

SOS-Kinderdorf begleitet Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit

SOS-Kinderdorf begleitet Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit

SOS stellt sich vor: Betreutes Jugendwohnen

Auf dem Weg zur Selbstständigkeit ist für viele Heranwachsende, die nicht in der Familie leben können, das Betreute Jugendwohnen von SOS-Kinderdorf Augsburg eine große Hilfe. Die Nachfrage ist konstant hoch. Deshalb wurde die Zahl der Plätze in diesem Jahr von 4 auf 6 erhöht. Die sechs kleinen Apartments befinden sich in einem Hochhaus in der Augsburger Innenstadt.

SOS-Kinderdorfmitarbeiterin Priska Abstreiter ist für die Jugendlichen da.

SOS-Kinderdorfmitarbeiterin Priska Abstreiter ist für die Jugendlichen da.

Oft lebten die Jugendlichen bereits vorher in einer WG-ähnlichen Jugendwohngemeinschaft von SOS, bevor sie dann mit Bewilligung des Jugendamts altersbedingt eine eigene Wohnung beziehen. „Viele benötigen einfach noch mehr Zeit, um persönlich zu reifen“, sagt die Heilpädagogin Claudia Buchner. Durchschnittlich verbringen sie eineinhalb bis zwei Jahre im Betreuten Jugendwohnen.

„Die Klientel ist im Laufe der Jahre schwieriger geworden“, meint die Sozialpädagogin Priska Abstreiter. Entsprechend gefordert ist das Betreuer-Team, um die Jugendlichen, die noch zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen, in der kurzen Zeit umfassend zu unterstützen. Dazu zählen der sinnvolle Umgang mit Geld, eine vernünftige Ernährung und auch ein klar strukturierter Alltag. Alles, was man so braucht, um künftig auf eigenen Beinen zu stehen.