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Auf dem Weg zur Selbstständigkeit

23. Juli 2019

SOS-Kinderdorf begleitet Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit

SOS-Kinderdorf begleitet Jugendliche auf dem Weg in die Selbständigkeit

SOS stellt sich vor: Betreutes Jugendwohnen

Auf dem Weg zur Selbstständigkeit ist für viele Heranwachsende, die nicht in der Familie leben können, das Betreute Jugendwohnen von SOS-Kinderdorf Augsburg eine große Hilfe. Die Nachfrage ist konstant hoch. Deshalb wurde die Zahl der Plätze in diesem Jahr von 4 auf 6 erhöht. Die sechs kleinen Apartments befinden sich in einem Hochhaus in der Augsburger Innenstadt.

SOS-Kinderdorfmitarbeiterin Priska Abstreiter ist für die Jugendlichen da.

SOS-Kinderdorfmitarbeiterin Priska Abstreiter ist für die Jugendlichen da.

Oft lebten die Jugendlichen bereits vorher in einer WG-ähnlichen Jugendwohngemeinschaft von SOS, bevor sie dann mit Bewilligung des Jugendamts altersbedingt eine eigene Wohnung beziehen. „Viele benötigen einfach noch mehr Zeit, um persönlich zu reifen“, sagt die Heilpädagogin Claudia Buchner. Durchschnittlich verbringen sie eineinhalb bis zwei Jahre im Betreuten Jugendwohnen.

„Die Klientel ist im Laufe der Jahre schwieriger geworden“, meint die Sozialpädagogin Priska Abstreiter. Entsprechend gefordert ist das Betreuer-Team, um die Jugendlichen, die noch zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen, in der kurzen Zeit umfassend zu unterstützen. Dazu zählen der sinnvolle Umgang mit Geld, eine vernünftige Ernährung und auch ein klar strukturierter Alltag. Alles, was man so braucht, um künftig auf eigenen Beinen zu stehen.