SOS-Kinderdorf-Mitarbeiterin in Bundesjugendkuratorium
Berlin, 30. September 2022
Mitwirkung von SOS-Kinderdorf-Mitarbeiterin in Expertengremium der Bundesregierung:
Dr. Kristin Teuber in Bundesjugendkuratorium berufen
Bundesfamilienministerin Lisa Paus setzte am Donnerstag das neu berufene Bundesjugendkuratorium ein. Das Gremium wird die Bundesregierung in allen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Kinder- und Jugendpolitik beraten. Dr. Kristin Teuber, Leiterin des Sozialpädagogischen Instituts des SOS-Kinderdorfvereins wurde in das 15-köpfige Gremium berufen: „Besonders wichtig ist mir, über die Mitwirkung im Kuratorium die Perspektive junger Menschen in die politische Diskussion einzubringen und damit ihren Stimmen Gehör zu verleihen“, so Teuber.
In der täglichen Arbeit in seinen Einrichtungen legt SOS-Kinderdorf großen Wert auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Denn die Art und Weise, wie sie beteiligt werden, beeinflusst ihre Weltsicht wie auch ihr Denken und Handeln. Eine ernsthafte Beteiligung an allen Entscheidungen, die sie selbst unmittelbar betreffen, ist essentiell für ihre Entwicklung und ihre Teilhabe an der Gesellschaft. „Die politische Beteiligung von jungen Menschen ist noch immer nicht zufriedenstellend – was nicht zuletzt die aktuellen Krisen zeigen. Bei den politischen Maßnahmen zu deren Bewältigung wird die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen viel zu wenig berücksichtigt“ sagt Dr. Kristin Teuber, seit vielen Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin bei SOS-Kinderdorf.
Das Bundesjugendkuratorium
Das Bundesjugendkuratorium setzt sich aus Expert*innen aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft zusammen. Es berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Fragen der Kinder- und Jugendpolitik. Dabei geht es vor allem um gesellschaftliche Veränderungen und ihre Auswirkungen auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Ergebnisse des Bundesjugendkuratoriums werden der Bundesregierung, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der (Fach-)Öffentlichkeit in Form von Stellungnahmen zur Verfügung gestellt.
