Sieben Geschichten aus sieben Jahrzehnten

München, 12. August 2025

70 Jahre SOS-Kinderdorf e.V. – Ehemalige Betreute erzählen

„Bei SOS-Kinderdorf durften wir erfahren, dass Familie nicht nur aus leiblicher Verwandtschaft besteht – sondern aus Menschen, die da sind, wenn es darauf ankommt.“ Das sagt Antje Campmann, die gemeinsam mit ihrem Bruder Michael in den 70er Jahren im SOS-Kinderdorf Worpswede aufgewachsen ist.
Was war das Besondere an einer Kindheit bei SOS-Kinderdorf? Was hat geprägt, was haben Betreute mitgenommen? Und was denken sie heute über ihr Aufwachsen in Kinderdorffamilien und Wohngruppen?
Anlässlich der Gründung des deutschen SOS-Kinderdorfvereins vor 70 Jahren erzählen sieben ehemalige Betreute von SOS-Kinderdorf ihre Geschichten. Sieben Geschichten aus sieben Jahrzehnten SOS-Kinderdorf.

SOS-Kinderdorf damals und heute

Den Impuls zur Gründung von SOS-Kinderdorf gaben die Schrecken der Nachkriegszeit: Als Medizinstudent erlebte der spätere Gründer Hermann Gmeiner das Leid der vielen Kriegswaisen und heimatlosen Kinder. Was es heißt, ohne Mutter aufzuwachsen, hatte er selbst früh erfahren müssen. In eine kinderreichen Bauernfamilie geboren, verlor er die Mutter schon früh. Seine ältere Schwester Elsa sprang tatkräftig ein und kümmerte sich um die jüngeren Geschwister.
In 70 Jahren hat sich viel getan. Aus einem SOS-Kinderdorf wurde ein deutschlandweites Netzwerk an Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien, das jedes Jahr über 130.000 Menschen in Notlagen erreicht. Aktuell unterhält der SOS-Kinderdorf e.V. 38 Einrichtungen in Deutschland und ist an 271 Standorten aktiv.
Die vollständige Pressemitteilung mit allen sieben Geschichten finden Sie nachfolgend als PDF zum Download.

Ihr Kontakt zum Presseteam

Unser Presseteam erreichen Sie unter:
presse@sos-kinderdorf.de