Warum SOS-Kinderdorf in den USA tätig ist
Obwohl die Vereinigten Staaten als eines der wohlhabendsten Länder der Welt gelten, bietet das Wirtschaftssystem des Landes nicht allen Bürgerinnen und Bürgern die gleichen Chancen. Jedes sechste Kind in den USA wächst in Armut auf und hat mit Hunger, Schulabbruch und Missbrauch zu kämpfen.
Kinderarmut
Kinderarmut ist in den USA nach wie vor ein großes Problem, von dem Kinder aus Communities of Color und aus ländlichen Gebieten unverhältnismäßig stark betroffen sind. Die Armutsquote bei den unter 18-Jährigen liegt bei fast einem Fünftel und ist damit die dritthöchste Quote aller OECD-Länder. Mehrere Millionen Kinder in den USA sind verarmt, was sowohl kurz- als auch langfristige schädliche Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat. Es ist wahrscheinlicher, dass sie eine Ausbildung verpassen, ihr Zuhause verlieren und keine Stabilität haben, was wiederum schlimme Folgen für ihre psychische Gesundheit hat.
Bildung
Der Zugang zu hochwertiger Bildung ist zu einem der größten Probleme im US-Schulsystem geworden. Viele der Schulkinder aus einkommensschwachen Haushalten besuchen keine Schulen, die einen vollständigen akademischen Lehrplan anbieten. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder aus einkommensschwachen Haushalten die Schule abbrechen, siebenmal höher. Ohne eine angemessene Ausbildung haben es Kinder und Jugendliche schwer, dem Kreislauf der Armut zu entkommen.