Warum SOS-Kinderdorf in Brasilien tätig ist
In Brasilien brauchen Kinder, Jugendliche und Familien Unterstützung, damit sie zusammenbleiben können. Rund ein Viertel der Bevölkerung lebt in Armut. Durch die Coronapandemie wurde die Situation noch schwieriger, zumal viele Familien plötzlich ohne Einkommen dastanden. Viele Schulen wurden geschlossen, was Auswirkungen auf die am meisten gefährdeten Kinder und Jugendlichen hatte. Die Situation verbessert sich, aber es wird noch viel mehr Unterstützung benötigt.
Armut
Die Armut in Brasilien war noch nie so groß wie heute. Kinder und Jugendliche sind von der monetären Armut am stärksten betroffen. Obwohl sich die Situation in einigen Gebieten langsam verbessert, leben rund 13,5 Millionen Menschen in extremer Armut.
Arbeitslosigkeit
In Brasilien sind rund zwölf Millionen Menschen arbeitslos. Jugendliche sind mit am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen. Ungefähr 14 Prozent der Arbeitslosen sind zwischen 14 und 17 Jahre alt. Dabei handelt es sich meist um Auszubildende. Bei den 18- bis 24-Jährigen liegt die Arbeitslosenquote bei 26 Prozent. Für junge Menschen ist es schwer, eine gut bezahlte und stabile Arbeit zu finden.