Warum SOS-Kinderdorf in Bolivien hilft
Rund 36 Prozent der Bevölkerung Boliviens leben in Armut und die soziale Ungleichheit im Land ist weiterhin groß. Soziale Probleme wie Kinderarbeit, eingeschränkte Bildungschancen und eine weiterhin hohe Kindersterblichkeit sind gravierend. Besonders benachteiligt sind arme ländliche Regionen sowie indigene Bevölkerungsgruppen, die bis heute unter historischer Ausgrenzung leiden.
Viele Familien leben unter so schwierigen Bedingungen, dass Kinder trotz Schulpflicht arbeiten oder ihre Ausbildung früh abbrechen. Rund 14 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 5 und 17 Jahren sind von Kinderarbeit betroffen. Besonders in ländlichen Regionen fehlt es oft an grundlegender Infrastruktur wie sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung.
Die Folgen von Armut treffen Kinder besonders hart: Mangelernährung, Bildungsabbrüche und fehlende Perspektiven sind weit verbreitet.