Warum SOS-Kinderdorf in Tansania tätig ist
Viele Familien in Tansania leben vor allem in ländlichen Gebieten in Armut und haben oft Mühe, ihre Kinder ausreichend mit nahrhaften Lebensmitteln zu versorgen. Kinder sind oft unterernährt, was ihre Entwicklung langfristig beeinträchtigen kann. In einigen Fällen müssen sie die Schule abbrechen und arbeiten, um zum Haushaltseinkommen beizutragen. Ohne Schulbildung sind ihre Chancen, der Armut zu entkommen, gering. Auch HIV und Aids haben für viele Kinder schlimme Folgen. Einige sind direkt betroffen, andere verlieren durch die Krankheit die elterliche Fürsorge und sind dadurch sehr verletzlich.
Armut
Tansania ist nach wie vor von weitverbreiteter Armut geprägt. Rund ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, vor allem in den ländlichen Gebieten. Viele Familien haben hier keinen Zugang zu grundlegender Infrastruktur, und eines von drei Kindern ist unterernährt.
Bildung
Bildung ist der Schlüssel zu einem unabhängigen Leben. Die Einschulungsrate in Tansania hat sich in den letzten Jahren verbessert, und etwa vier von fünf Kindern schließen die Grundschule ab. Dennoch sind die staatlichen Mittel für die Schulbildung im Vergleich zu vielen anderen Ländern der Region relativ gering. Außerdem ist die Schulabbruchquote aufgrund finanzieller Engpässe in den Familien hoch. Viele Kinder müssen neben der Schule arbeiten, um zum Haushaltseinkommen beizutragen.