Warum SOS-Kinderdorf in Eswatini tätig ist
Im Königreich Eswatini machen Kinder unter 17 Jahren fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung des Landes aus. Armut, Nahrungsmittelknappheit und schlechte sanitäre Verhältnisse haben schwerwiegende Auswirkungen auf Kinder. Sie erhalten oft nicht genügend nahrhafte Lebensmittel und können sich daher nicht gesund entwickeln. Da sie keinen Zugang zu angemessenen sanitären Einrichtungen haben, sind sie einem erhöhten Risiko ausgesetzt, sich mit durch Wasser übertragene Krankheiten anzustecken.
Gesundheit
Eswatini ist stark von HIV und Aids betroffen. Das Ausmaß, in dem die Krankheit die Bevölkerung betrifft, ist unvergleichlich. Obwohl Eswatini bei der Bekämpfung der Mutter-Kind-Übertragung von HIV recht erfolgreich war, sind viele Kinder immer noch indirekt von dem Virus betroffen. Zehntausende Kinder haben ihre Eltern durch die Krankheit verloren oder laufen Gefahr, sie zu verlieren. Diese Kinder müssen dann für sich selbst sorgen und sich manchmal sogar um jüngere Geschwister kümmern.
Armut
Da so viele Menschen in Eswatini von der Landwirtschaft leben, sind sie von Klimaveränderungen stark betroffen. Wiederkehrende Dürren und Überschwemmungen führen häufig zu Ernteausfällen und bedrohen das Einkommen der Menschen. Viele leben in Armut, und Zehntausende haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, angemessenen Wohnungen und sanitären Einrichtungen. Darüber hinaus stellt die Unterernährung für viele Menschen im Land ein ernstes Problem dar. Kinder sind dadurch besonders gefährdet und in ihrer Entwicklung beeinträchtigt.