
Mosambik
SOS-Kinderdorf in Mosambik
SOS-Kinderdorf in Mosambik
Seit 1986 unterstützt SOS-Kinderdorf in Mosambik Kinder und Jugendliche, die ohne elterliche Betreuung aufwachsen müssen oder Gefahr laufen, diese zu verlieren.
Warum SOS-Kinderdorf in Mosambik tätig ist
In den letzten Jahren hat sich die Situation der Kinder und Jugendlichen in Mosambik erheblich verbessert. Dennoch gibt es Tausende Kinder, die Tag für Tag mit der weitverbreiteten Armut konfrontiert sind. Die meisten Kinder schließen die Schule nicht ab. Ohne Unterstützung haben die Familien Mühe, zusammenzubleiben. Kinder sind gefährdet, vernachlässigt oder missbraucht zu werden.
Armut
Mosambik ist eines der afrikanischen Länder mit dem höchsten Armutsniveau. Fast die Hälfte der Kinder lebt hier in extremer Armut. Die Familien haben Mühe, selbst ihre grundlegendsten Bedürfnisse zu befriedigen, wie fließendes Wasser, angemessene sanitäre Einrichtungen und regelmäßiger Zugang zu Lebensmitteln. Ohne diese notwendigen Ressourcen sind die Kinder schutzlos und die Familien drohen zu zerbrechen.
Bildung
Obwohl es beeindruckende Fortschritte bei der Einschulung von Kindern gibt, schließen nur rund 40 Prozent die Grundschule ab. Von diesen Kindern besuchen weniger als zehn Prozent eine weiterführende Schule. Grundlegende Bildung würde es den Kindern ermöglichen, aus dem Kreislauf der Armut auszubrechen. Wenn sie dann zu unabhängigen Erwachsenen werden, könnten sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung ihrer Gemeinden leisten.
Mosambik
Mosambik liegt an der Küste, im Südosten Afrikas, und hat eine Bevölkerung von rund 30 Millionen Menschen. Mehr als die Hälfte ist unter 18 Jahre alt. Über 70 Prozent leben in ländlichen Gebieten mit Landwirtschaft als Haupteinnahmequelle. Amtssprache ist Portugiesisch, aber in ganz Mosambik werden über 40 Sprachen gesprochen. Viele Familien haben Schwierigkeiten, ihre grundlegendsten Bedürfnisse zu befriedigen, wie fließendes Wasser, Sanitäranlagen und regelmäßiger Zugang zu Lebensmitteln. Die Einkommensverteilung ist nach wie vor sehr ungleich. Die reichsten 20 Prozent der Bevölkerung machen mehr als die Hälfte des nationalen Haushaltseinkommens aus.