SOS-Kinderdorf hilft  in Äquatorial Kindern und Jugendlichen in Not
Äquatorialguinea
SOS-Kinderdorf in Äquatorialguinea

SOS-Kinderdorf in Äquatorialguinea

Seit 1996 unterstützt SOS-Kinderdorf in Äquatorialguinea Kinder und Jugendliche, die ohne elterliche Betreuung aufwachsen müssen oder Gefahr laufen, diese zu verlieren.

Warum SOS-Kinderdorf in Äquatorialguinea tätig ist 

In Äquatorialguinea sind etwa 60 Prozent der Bevölkerung unter 25 Jahre alt. Viele Kinder gehen nicht regelmäßig zur Schule. Die Abbruchquote ist hoch. Infolgedessen verfügen viele junge Menschen nicht über die erforderlichen Fähigkeiten, um einen Arbeitsplatz zu finden. Eine große Zahl von Menschen lebt in Äquatorialguinea mit HIV. Obwohl viele Jugendliche betroffen sind, haben sie weniger Zugang zu HIV-Prävention und Behandlung als Erwachsene.  

Kindersterblichkeit

Die Sterblichkeitsrate bei Kindern unter fünf Jahren ist im Vergleich zu anderen Ländern mit mittlerem Einkommen sehr hoch. Die Hauptursachen dafür sind nach wie vor Malaria, akute Atemwegsinfektionen und Durchfallerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle könnte durch einen besseren Zugang zu Trinkwasser und Toiletten verringert werden. Außerdem werden nur wenige gegen vermeidbare Krankheiten geimpft. Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren spiegelt auch die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedingungen wider, unter denen Kinder leben.

Sanitäre Einrichtungen


Der Zugang zu Wasser-, Sanitär- und Hygieneeinrichtungen (WASH) in Schulen ist schlecht. Über 80 Prozent der Vor- und Grundschulen verfügen nicht über sauberes Trinkwasser. Das ist besorgniserregend, denn um die Kinder in der Schule zu halten, müssen die Bedingungen für sauberes Trinkwasser und angemessene Toiletten erheblich verbessert werden.

Äquatorialguinea

Mit einer Bevölkerung von rund 1,4 Millionen Menschen ist die Republik Äquatorialguinea eines der kleinsten Länder Afrikas. Sie liegt an der Westküste des Kontinents, eingebettet zwischen Kamerun und Gabun. Das Land ist reich an natürlichen Ressourcen wie Gold, Diamanten und Öl und war einst eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Afrikas. Leider kam nur wenig von dem durch das Öl erwirtschafteten Reichtum bei der Bevölkerung an und die Mehrheit lebt in Armut.

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