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Heute ist Vatertag!

30. Mai 2019

Eine Mutter, Geschwister, ein Haus, ein Dorf – das war der Leitgedanke mit dem Hermann Gmeiner vor nunmehr 70 Jahren SOS-Kinderdorf gründete. Und tatsächlich war es lange Zeit üblich Frauen für die Stelle der Kinderdorfmütter zu suchen. Maria Weber wurde die erste Kinderdorfmutter im ersten SOS-Kinderdorf in Imst. Das war im Jahr 1951.

Heute sucht SOS-Kinderdorf auch Kinderdorfväter. Jörg Lamprecht, SOS-Kinderdorfvater im Kinderdorf Ammersee-Lech, bewarb sich bereits nach der Wende als SOS-Kinderdorfvater. Allerdings sah das Konzept zu dieser Zeit noch nicht vor, diese Stelle mit einem Mann zu besetzen. Doch als er sich 2012 wieder bewarb, hatte er Erfolg. Hier mehr erfahren.

Die Professionalisierung des Berufes der Kinderdorfmutter erfolgte im Jahr 1999. Nun erhalten sie eine berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin und gestalten die Arbeit in der Kinderdorffamilie in einem Team mit weiteren pädagogischen Mitarbeitern.

Christian Wieschalla ist angehender SOS-Kinderdorfvater im SOS-Kinderdorf Düsseldorf. Er absolviert im Moment die dreijährige praxisintegrierte Ausbildung zum Jugend- und Heimerzieher, die notwendig ist, um als SOS-Kinderdorfvater arbeiten zu dürfen. Der 40-Jährige ist Diplom-Ingenieur der Lebensmitteltechnologie. Doch er merkte, dass ihm in diesem Beruf etwas fehlte und er unbedingt mit Kindern arbeiten wollte. Eine normale Ausbildung kam für ihn aufgrund der finanziellen Belastung nicht in Frage. So stieß er auf die Stellenausschreibung von SOS-Kinderdorf und war sofort begeistert. Hier mehr erfahren.

An dieser Stelle wollen wir uns bei unseren wunderbaren SOS-Kinderdorfvätern und bei denen, die es noch werden wollen ganz herzliche bedanken.

SOS-Kinderdorfvater/-mutter werden