Krisenfest trotz Jugendhilfe?

Wie Corona sich auf die Psyche und Gesundheit (ehemaliger) Betreuter auswirkt
Regina Renner
2026
Neu
Beitrag aus Blätter der Wohlfahrtspflege 1/2026
Junge Menschen mit Jugendhilfeerfahrung verfügen häufig über geringere Ressourcen als Gleichaltrige in der Allgemeinbevölkerung. Auf Grundlage von Daten der SOS-Längsschnittstudie untersucht dieser Fachartikel, wie sich die Coronapandemie auf die physische Gesundheit und das psychische Wohlbefinden von stationär untergebrachten Jugendlichen und ehemaligen Betreuten ausgewirkt hat. 
Beschreibung
Die Ergebnisse liefern Hinweise darauf, dass sich die negativen Auswirkungen der Pandemie auf das subjektive Gesundheitsempfinden der (ehemals) betreuten jungen Menschen im Zeitverlauf abgeschwächt haben. In Hinblick auf das psychische Wohlbefinden scheinen die Beeinträchtigungen im Jahr 2024 sogar vollständig abgeklungen zu sein.
Dr. Regina Renner
Jahrgang 1985, Pädagogin (M.A.), Politikwissenschaftlerin (M.A.), seit 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sozialpädagogischen Institut (SPI) des SOS-Kinderdorf e.V.; zuvor als wissenschaftliche Referentin in der Jugendarbeit und in der Forschung tätig; Forschungsschwerpunkte: Leaving Care, Partizipation, Demokratiebildung, politische Sozialisationsforschung und Methoden der empirischen Sozialforschung. (Stand der Veröffentlichung 2024)