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“Teilhabe und gutes Aufwachsen ermöglichen“ 

01. August 2023

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst besucht das SOS-Kinderdorf Niederrhein

Was es heißt, in öffentlicher Verantwortung aufzuwachsen, hat jetzt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst aus erster Hand erfahren. Bei seinem Besuch des SOS-Kinderdorf im Rahmen weiterer Termine am Niederrhein traf der 48-Jährige mehrere Jugendliche, die schon seit ihrer Kindheit im Kinderdorf leben.
So unterschiedlich die Gründe sind, warum die Teenager nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können, so eint sie die gemeinsame Zeit im Kinderdorf in Kleve-Materborn. Sie leben unter einem Dach, essen zusammen am großen Küchentisch, machen gemeinsame Ausflüge oder fahren in den Urlaub. Betreut werden sie von sechs pädagogischen Fachkräften im Schichtdienst, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Die Betreuerinnen und Betreuer bieten ein festes Beziehungsangebot, das Halt gibt und trägt. Sie helfen und unterstützen die Jugendlichen auf ihrem Weg in die Eigenständigkeit: ob schulisches Vorankommen, Freizeitgestaltung oder Antragstellungen für die Zeit nach dem Kinderdorf.

Die SOS-Kinderdörfer leisten einen wertvollen Beitrag

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die SOS-Kinderdörfer leisten mit ihrem vielfältigen Angebot seit vielen Jahrzehnten einen wertvollen Beitrag dazu, allen Kindern und Jugendlichen Teilhabe und gutes Aufwachsen unabhängig von ihrer Herkunft zu ermöglichen. Sie geben ihnen ein Zuhause in Sicherheit und Geborgenheit. Gerade in diesen Zeiten ist unsere Gesellschaft ganz besonders auf den Einsatz der vielen engagierten Mitarbeiter angewiesen.“ 
Begleitet wurde Wüst bei dem Besuch von Dr. Günther Bergmann MdL, der als Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags den nördlichen Teil des Kreises Kleve im Düsseldorfer Parlament vertritt. Bergmann kennt nicht nur das Kinderdorf, das direkt am Reichswald liegt, sondern auch die vielen anderen Angebote des Sozialträgers. Er freut sich, dass diese mit dem Besuch des Ministerpräsidenten jetzt auch in der Landeshauptstadt bekannter werden: „Ob das neue Familiencafé in der Klever Unterstadt, die Care Leaver Anlauf- und Beratungsstelle für junge Menschen, die die Jugendhilfe verlassen haben oder die Umschulungs- und Ausbildungsangebote in der Schulmensa in Kevelaer – das SOS-Kinderdorf Niederrhein ist in unserer Region ein wichtiger Partner für Menschen in besonderen Lebenssituationen. Davon habe ich mich bei meinen Besuchen immer wieder überzeugen können.“

„Wir suchen Lösungen im Kleinen für die großen gesellschaftlichen Themen“

SOS-Einrichtungsleiter Peter Schönrock ordnet ein: „Wir sind dankbar, dass unsere Themen Gehör finden bei den politischen Repräsentanten. Denn unsere über 300 Kolleginnen und Kollegen arbeiten jeden Tag mit sehr viel professionellem Know-how, Engagement und persönlichem Einsatz daran, Kinder, Jugendliche, Familien und Ratsuchende zu begleiten und zu unterstützen. Gerade dann, wenn es mal nicht so gut läuft im Leben.“ Schönrock weiter: „Wir versuchen immer wieder Lösungen im Kleinen für die großen gesellschaftlichen Themen zu finden. Ob Armut, Flucht, Erkrankung, Arbeitslosigkeit, Vereinsamung – wir helfen mit unseren Angeboten so gut wir können. Der Besuch des Ministerpräsidenten ist für uns dann auch eine wertschätzende Anerkennung unserer pädagogischen Arbeit.“