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Celina und das Leben in der JuWoG

29. Juli 2026

Ob Unterstützung bei Alltagsfragen, Begleitung zu umfangreichen Behördenterminen oder ein offenes Ohr in schwierigen Momenten: Celina ist für die Jugendlichen in der JuWoG eine wichtige Anlaufstelle. Als Bezugsperson begleitet sie die Jugendlichen in ihrem Alltag und unterstützt sie bei ihren individuellen Anliegen.
Hey Celina!
Danke, dass du dir Zeit für dieses Interview nimmst. Stell` dich doch bitte einmal vor: Wer bist du und was machst du bei uns im SOS-Kinderdorf Bremen?
Ich bin Celina, ich habe mein duales Studium im SOS-Kinderdorf Bremen gemacht, danach habe ich zwei Jahre als Vertretungskraft in verschiedenen teilstationären und stationären Angeboten von SOS gearbeitet und bin nun in der Jugendwohngruppe Gartenstadt Werdersee tätig. 

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus? 
Unser Alltag besteht zuerst daraus die Jugendlichen zur Schule zu wecken. Nach den gemeinsamen Mahlzeiten begleiten wir die Jugendlichen auf Augenhöhe im Alltag, führen Gespräche, unterstützen sie bei Fragen rund um die Schule, Ausbildung oder begleiten sie zu Terminen. Außerdem arbeiten wir mit Kolleginnen und Kollegen, dem Herkunftssystem, Schulen und anderen beteiligten Schnittstellen zusammen.

Was macht deinen Job besonders?
Besonders ist für mich, dass ich die Jugendlichen über einen längeren Zeitraum begleiten und ihre Entwicklung miterleben darf. Es ist schön zu sehen, wenn sie an Selbstvertrauen gewinnen, ihre Ziele erreichen oder neue Perspektiven für sich entdecken. Der Humor darf dabei natürlich nicht fehlen. 

Welche Herausforderungen begegnen dir?
Die Herausforderung besteht darin, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie gerade stehen und eine verlässliche Beziehung zu ihnen aufzubauen. Jede*r bringt dabei seine/ihre ganz eigene Geschichte und Biografie mit. Es braucht viel Geduld, Empathie und Flexibilität, um individuell auf alle Bedürfnisse einzugehen. Auch in schwierigen Situationen ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
An welche Situation erinnerst du dich gern zurück?
Da ich frisch von unserer Ferienfahrt aus Caldonazzo in Italien komme, denke ich gerne an die gemeinsame Zeit zurück. Abseits vom Alltag, den Terminen und Verpflichtungen baut man in dieser Zeit nochmal eine andere Art der Beziehung auf.
Wenn du es in einem Satz sagen solltest: Was macht deine Arbeit für dich aus?

Meine Arbeit macht für mich aus, Jugendliche in ihrer Entwicklung und an der Erreichung ihrer Ziele zu begleiten und zu unterstützen. Gemeinsam stärken wir ihre Selbstständigkeit und begleiten sie durch die Höhen und Tiefen des Alltags.
Liebe Celina, vielen Dank für deine wichtige Arbeit bei uns im Kinderdorf und dieses Interview.
Mehr Infos zur JuWoG gibt's
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