Aktuelles

Vom holprigen Start zur festen Anstellung – wie Jugendliche bei SOS-Kinderdorf Berlin ihren Weg finden

Berlin, 02. September 2025

Sehen Sie hier die ausführliche Version des Business Talks mit DUP Media – mit Einblicken von Nicole Bethke (SOS-Kinderdorf Berlin) und Virginia Scharkowsky (BSR).
Der Weg ins Berufsleben ist für viele junge Menschen nicht einfach – besonders dann, wenn familiäre Unterstützung fehlt, der Schulabschluss ins Wanken gerät oder persönliche Krisen den Start erschweren. Doch genau hier setzt das SOS-Kinderdorf Berlin gemeinsam mit der Berliner Stadtreinigung (BSR) an. Mit einem einzigartigen Projekt zeigen beide Partner seit über zwölf Jahren, dass jede und jeder eine echte Chance auf Ausbildung und Arbeit verdient – unabhängig von Herkunft oder bisherigen Hürden.

Eine Erfolgsgeschichte, die Mut macht

Nehmen wir Ali (Name geändert). Als er ins Projekt kam, war die Unsicherheit groß: keine abgeschlossene Schule, kaum Selbstvertrauen, viele Zweifel. Heute arbeitet er als festangestellter Mitarbeiter bei der BSR. Möglich wurde das durch praxisnahe Qualifizierung, individuelle Förderung und die kontinuierliche Begleitung durch Sozialpädagog*innen. Schritt für Schritt gewann er Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten – und fand schließlich nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern eine Perspektive fürs Leben.

Zahlen, die für sich sprechen

Über 140 Jugendliche haben durch das Projekt bereits den Sprung ins Berufsleben geschafft. Rund 70 Prozent von ihnen sind heute unbefristet beschäftigt – eine Zahl, die zeigt: Mit Geduld, passgenauer Unterstützung und starken Partnern lassen sich Türen öffnen, die zuvor verschlossen schienen.

Partnerschaft auf Augenhöhe

„Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg schließen sich nicht aus – im Gegenteil: Sie befruchten sich gegenseitig“, betont Nicole Bethke, Leiterin des SOS-Kinderdorf Berlin. Gemeinsam mit Virginia Scharkowsky, Koordinatorin sozialer Projekte bei der BSR, erzählt sie im Video, warum das Projekt seit mehr als einem Jahrzehnt so erfolgreich ist.
Denn die BSR profitiert ebenso wie die Jugendlichen: Aus jungen Menschen, die sonst durchs Raster fallen würden, werden motivierte Fachkräfte, die dringend gebraucht werden. Gleichzeitig wächst bei den Jugendlichen Selbstvertrauen, Mut und die Überzeugung: Ich kann meinen Platz in der Gesellschaft finden.

Ausblick: Jeder verdient eine Chance

Das Projekt ist mehr als eine Brücke in die Arbeitswelt. Es ist ein Beispiel dafür, wie Integration gelingen kann, wenn Jugendhilfe, Unternehmen und Gesellschaft zusammenarbeiten. Und es macht deutlich: Hinter jeder Statistik stehen echte Geschichten von Aufbruch, Durchhaltevermögen und Erfolg.

Erfahren Sie hier mehr: