Das unsichtbare Leid
Die Pandemie trifft Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen besonders. Kinder, die wie die siebenjährige Janine* vernachlässigt werden und zu Hause nur wenig Fürsorge erfahren. Erste Studien belegen bereits, wie ernst die Lage für diese Kinder wirklich ist: Im Corona-Jahr 2021 wurde bei über 59.900Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt. Das ist ein Rückgang zum Vorjahr um ein Prozent aber der zweithöchste Wert seit Einführung der Statistik im Jahr 2012.
Ärzte beobachten darüber hinaus so viele Ängste, Sorgen und psychische Probleme bei Kindern wie nie zuvor. Auch Janine erlebte eine depressive Phase. Ohne Hilfe werden viele dieser Kinder seelische Narben aus dieser Zeit zurückbehalten, die sie ein Leben lang begleiten und prägen werden.
Albträume und Angst
So hilft SOS-Kinderdorf
Mit den offenen und ambulanten Angeboten unterstützen wir Familien bereits frühzeitig. Die SOS-Familienzentren mit ihren Stadtteiltreffs, frühen Hilfen, Bildungs- und Freizeitangeboten sowie kostengünstigen Kleiderläden und Mittagstischen dienen Familien als zentrale Anlaufstelle. Unsere Erziehungs- und Familienberatungen helfen Eltern bei familiären Problemen. Durch dieses breite Netz an Hilfen stärken wir Familien frühzeitig wie auch in akuten Krisen.
Jetzt spenden
Das können Sie beispielsweise bewirken
Mittagessen im Familienzentrum
Kauf einer neuen Winterjacke für ein Kind
Übungshefte, Bücher und Schreibutensilien für ein Kind in der sozialen Gruppe
jährliche Kosten der Therapiematerialien für die Familienberatung
Hilfen für eine junge Mutter einen Monat lang
Betreuung einer Familie durch die ambulanten Hilfen für ein Jahr
