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Unser Kinderdorf produziert jetzt eigenen Strom

19. August 2024

Das SOS-Kinderdorf Dortmund hat einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Naturschutz gemacht. Seit Anfang August produziert das Kinderdorfzentrum an der Kronprinzenstraße große Teile seines Stromes selbst – über ein bereits bestehendes Blockheizkraftwerk und eine neue, knapp 110 Quadratmeter große Solaranlage auf dem Flachdach über der
Kita Krönchen
. Möglich gemacht hat das eine erneute Großspende der Deutschen Postcode Lotterie, die den Bau der Photovoltaikanlage mit rund 40.000 Euro unterstützt hat.

Photovoltaikanlage bei SOS hat viele Funktionen

Neben der Kostenersparnis und dem Einsparen großer Mengen CO2 hat die Photovoltaikanlage für das SOS-Kinderdorf viele weitere Funktionen. Im Foyer des Kinderdorfzentrums wurde eine große Anzeige angebracht, die in verschiedenen Grafiken die Leistung der PV-Anlage anzeigt. Das bietet viele Gelegenheiten, mit Besucherinnen und Besuchern, vor allem aber den Kindern und Jugendlichen im SOS-Kinderdorf Dortmund, ins Gespräch zu kommen. So lassen sich die Themenkomplexe Umwelt- und Naturschutz sowie erneuerbare Energien einfach und wie selbstverständlich in das pädagogische Konzept einbinden.
„Wir können beispielsweise Workshops anbieten, in denen es um Naturschutz und Nachhaltigkeit geht“, erläutert Einrichtungsleiterin Gabi Polle. „Das gilt sowohl für unser
Begegnungszentrum ZEBRA
, in dem wir viele Angebote für Familien und Kinder im Stadtteil vorhalten, als auch für die Kinder in unserer Kita Krönchen. Hier wollen wir schon bei den Kleinsten ansetzen, um ein Grundverständnis dafür zu schaffen, dass es wichtig ist auf unseren Planeten achtzugeben.“

PV-Anlage ist Investition in die Zukunft

Den Aufbau der Photovoltaikanlage hat das SOS-Kinderdorf Dortmund auch genutzt, um einige Weichen für die Zukunft zu stellen. So ist bereits geplant, auch eine Wallbox für E-Autos an die Anlage anzuschließen. Damit wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, zukünftig auch E-Autos als Dienstwagen im SOS-Kinderdorf Dortmund zu nutzen. Auch bestehende E-Autos anderer SOS-Kinderdörfer können dann aufgeladen werden, zum Beispiel während eines Besuches oder einer Konferenz im Kinderdorf Dortmund. Der Strom dafür kommt dann ebenfalls aus erneuerbaren Energien. „Wir denken auch bereits darüber nach, ein Speichermodul einzubauen, mit dem wir den überschüssig produzierten Strom im
SOS-Kinderdorf Dortmund
auch später für uns nutzbar machen“, sagt Gabi Polle. „Für den Moment freuen wir uns aber erst mal über diesen weiteren Schritt. Er spart nämlich nicht nur den Ausstoß vieler Tonnen CO2 im Jahr ein, sondern auch hunderte Euro an Energiekosten, die wir stattdessen in den Aufbau weiterer Angebote für Familien und Kinder hier in Dortmund investieren können.“