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SOS-Kinderdorf Bremen feiert 25. Jubiläum in der Bremischen Bürgerschaft

Bremen, 10. April 2024

Auf Einladung des Bremer Landesparlamentes feierte das SOS-Kinderdorf Bremen am 8. April 2024 sein 25jähriges Bestehen mit Spender*innen und Kooperationspartner*innen im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft.
Als die rund 130 Gäste im Anschluss an den Sektempfang Platz genommen hatten, wurde das Licht im Saal gedimmt und Stimmen erfüllten den Raum. Eindrucksvoll beschrieben aktuelle und ehemalige Betreute, wie das SOS-Kinderdorfs Bremen ihr Leben beeinflusst hat. „Wir haben die Veranstaltung ganz bewusst mit den Menschen begonnen, denen unser Engagement gilt“, unterstrich Sylvia Habben in der anschließenden Begrüßung.
Als der Saal wieder erleuchtet war, trat SOS-Botschafter Dirk Böhling auf die Bühne, übernahm die Moderation und führte gekonnt unterhaltsam durch das kurzweilige Programm. Im ersten Grußwort des Abends sagte die Vize-Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft, Sahhanim Görgü-Philipp, dass das SOS-Kinderdorf Bremen für sie die Grundwerte verkörpert, auf denen die Gesellschaft fußt: „Die Wertschätzung von Familien, die Bedeutung von Gemeinschaft und die Verantwortung, die wir gegenüber den Jüngsten unserer Gesellschaft tragen“.
Besondere Highlights der Veranstaltung waren zweifelsohne die Auftritte von Lynda Cortis, die mit ihrem Cello und der Loop-Technik das Publikum für sich gewann, wie der donnernde Abschlussapplaus deutlich machte.
In ihrem Grußwort unterstrich Birgitt Pfeiffer, Vorständin des Paritätischen Bremen, die Bedeutung des Kinderdorfs als Spendenverein: „Starkes Engagement ist ein besonderes Kennzeichen des SOS-Kinderdorfs Bremen, auch weil die vielen Spender*innen die Wirkung ihrer Arbeit geradezu hebeln können und dadurch Dinge ermöglichen, die sonst nicht möglich wären in dieser Stadt“.
Dass die Stadt Bremen aber auch für den SOS-Kinderdorf-Verein in Deutschland eine besondere Bedeutung besitzt, hob Dr. Lars Becker in seinem Redebeitrag heraus. So finden sich die beiden Kinderdörfer in Bremen und Worpswede, das vor den Toren Bremens gelegen ist, beide unter den drei größten SOS-Kinderdörfern in Deutschland mit zusammen rund 550 Mitarbeitenden. „In keiner anderen Region in Deutschland gibt es eine vergleichbar hohe Dichte an SOS-Angeboten wie in Bremen und umzu“. Damit würden die jungen Menschen und Familien in unserer Region in besonderem Maße von den Spenden profitieren.
Im Vorfeld der Festveranstaltung hatten drei Kunstpädagoginnen aus den Wohngruppen des SOS-Kinderdorfs Bremen mit insgesamt zwölf Kindern und Jugendlichen ein Kunstprojekt durchgeführt. Die jungen Menschen setzten sich mit den Werten Respekt, Toleranz und Vielfalt auseinander und schufen kleine Kunstwerke, die zu zwei großen Collagen zusammengefügt wurden.
Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es ausreichend Gelegenheit für die Gäste zum Austausch untereinander und für Gespräche mit den Leitungskräften des SOS-Kinderdorfs Bremen. Die vielen zufriedenen Gesichter zeugten von einer rundum gelungenen Veranstaltung zum 25. Jubiläum des SOS-Kinderdorfs Bremen.