Bohnen pixabay
Eine Mitmachgeschichte: die Glücksbohne
So viel Glück an einem Tag!

Die Glücksbohne

Die Glücksbohnen – eine Geschichte zum Nachahmen

Wenn die ganze Familie zusammen sitzt, liest einer die folgende Geschichte vor, die dann von allen Familienmitgliedern nachgeahmt werden kann. Jeder, der etwas schönes erlebt an den Feiertagen, darf eine Bohne von einer Hosentasche in die andere wandern lassen und abends kann man gemeinsam an die schöne Augenblicke des Tages denken. So fokussiert sich der Blick auf das Schöne und Positive und man nimmt die kleinen Glücksmomente wahr, die man sonst vielleicht übersieht. Wer keine Bohnen parat hat, kann auch Kaffeebohnen oder kleine Bastelperlen nehmen.

Aber nun die Geschichte...

Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus seiner linken Hosentasche und gab sie in seine rechte.
Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.
Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.

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