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Über uns

Zum 1. September 2020 haben sich das SOS-Kinderdorf Gera und das Beratungs- und Familienzentrum Weimar zum SOS-Kinderdorf Thüringen zusammengeschlossen. Die Angebote an beiden Standorten bleiben erhalten und werden weiter ausgebaut. Katrin Berthold, die bisherige Leiterin des SOS-Kinderdorfs Gera, übernimmt die Gesamtleitung. 

Bei gutem Wetter können die Kinder die geräumigen Außenanlagen nutzen

Bei gutem Wetter können die Kinder die geräumigen Außenanlagen nutzen

Seit 1992 ist der deutsche SOS-Kinderdorfverein in Thüringen mit unterschiedlichsten Angeboten für Kinder und Familien aktiv. Die Einrichtung in Weimar war die erste überhaupt in den neuen Bundesländern und hat sich bis heute bedarfsgerecht weiterentwickelt. Während in Weimar mit Beratungs- und Familienzentrum offene Angebote als Anlaufstellen für die Bürger der Stadt überwiegen, gibt es in Gera auch stationäre Angebote für Kinder: In vier Familienwohngruppen leben über 30 Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihren Familien bleiben konnten. 

Seit fast 30 Jahren in Thüringen aktiv

SOS-Kinderdorf Thüringen

„An beiden Standorten in Thüringen sind wir nun schon fast 30 Jahre aktiv und haben unsere Angebote nach dem jeweiligen bestehenden Bedarf immer weiterentwickelt“, erklärt Katrin Berthold, die die fusionierte Einrichtung nun führt. Sie selbst ist vom ersten Jahr an in Gera dabei gewesen. Ob Personal oder Finanzplanung – bei ihr laufen jetzt alle Fäden zusammen, was die Verwaltung des SOS-Kinderdorfs Thüringen angeht. Natürlich geschieht alles stets in enger Abstimmung mit den pädagogischen Bereichsleitern. „Sie machen die operative Leitung und sind die Fachkräfte vor Ort", sagt Katrin Berthold, die selbst Sozialpädagogin ist. Für das Beratungs- und Familienzentrum in Weimar wird derzeit noch eine Bereichsleitung gesucht.

Die ambulante Familienhilfe

Die bestehenden Angebote sollen in beiden Städten erhalten und perspektivisch auch ausgebaut werden. „Wir haben noch viele Ideen für zukünftige Projekte in Thüringen“, verrät Katrin Berthold, „aber zunächst wollen wir uns darauf konzentrieren, gut zusammen zu finden und unsere jeweiligen Angebote kennenzulernen. Die Mitarbeiter sollen Gelegenheit haben, den jeweils anderen Standort mit seinen Arbeitsbereichen kennenzulernen und in einen guten fachlichen Austausch zu kommen.“

Insgesamt über 70 Mitarbeitende sind für Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien da

Nicht nur Erzieherinnen oder Sozialpädagogen sind bei SOS-Kinderdorf in Thüringen tätig, auch Psychologen, Ergotherapeutinnen, Erziehungswissenschaftlerinnen oder Erlebnispädagogen sind als Fachkräfte im Einsatz. Darüber hinaus gehören Hauswirtschafterinnen, Dorfmeister, Verwaltungsfachkräfte und sogar eine Köchin zu den insgesamt über 70 Mitarbeitenden. Von jungen Berufseinsteigern über erfahrene Fachkräfte bis hin zu mittlerweile in der Freistellungsphase ihrer Altersteilzeit befindlichen Kollegen reicht dabei die Alterspallette.

Unterstützt werden die hauptamtlichen Mitarbeiter durch rund 50 Ehrenamtliche in Gera und Weimar. „Mit ihrem Einsatz unterstützen sie uns nicht nur, ohne sie wäre unsere Arbeit gar nicht möglich“, erklärt Katrin Berthold die Wichtigkeit ehrenamtlicher Tätigkeit für die Angebote vor Ort. Regelmäßig sind auch Berufspraktikantinnen und -praktikanten aus verschiedenen Studiengängen oder der Erzieherausbildung im Einsatz in den verschiedenen Einrichtungsteilen. „Seit 2019 sind wir Praxispartner der Dualen Hochschule Gera Eisenach“, ergänzt die Einrichtungsleiterin und unterstreicht den hohen Stellenwert, den die Gewinnung junger Menschen für die soziale Arbeit hat.

Vielfältige Hilfen für Familien in Weimar

Beratung im SOS-Beratungszentrum Weimar

SOS-Kinderdorf  bietet in Weimar in drei Bereichen Unterstützung, Beratung und Vernetzung für Kinder, Jugendliche und Familien an: Im SOS-Beratungszentrum, im SOS-Familienzentrum und in der SOS-Kontaktstelle Delinquenzprävention und Beratung für straffällig gewordene Kinder bis vierzehn Jahre. „In über 400 Fällen pro Jahr beraten unsere Psychologinnen und Psychologen im Beratungszentrum Familien in verschiedensten Problemlagen“, fasst Hans Weinhold zusammen. Der Diplom-Pädagoge hat die Einrichtung in Weimar im letzten Jahr kommissarisch geleitet und kann nun wieder selbst als Berater tätig sein. In die Erziehungs- und Familienberatungsstelle können Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern oder auch Familien kommen, wenn sie Probleme mit sich oder anderen haben. Ein interdisziplinäres Team entwickelt mit den Betroffenen Lösungsansätze und begleitet sie bei der Umsetzung, damit sich Problemlagen nicht verschlimmern oder verfestigen, familiäre Konflikte bewältigt werden können und individuelle Ressourcen mobilisiert werden. Besonderer Schwerpunkt ist die Unterstützung von Familien in erschwerten Lebenslagen.

Neben Erziehungs- und Familienberatung oder Beratung bei Partnerschaftskonflikten und Unterstützung beim Konzept der elterlichen Sorge und Umgangsgestaltung werden auch Einzel- und Paarberatungen durchgeführt, Diagnostik und Therapie für Kinder und Jugendliche bei Lern- und Leistungsprobleme oder Verhaltens- und Entwicklungsauffälligkeiten sowie Beratung und Supervision von Fachkräften und Präventionsveranstaltungen zu fachlichen Themen.

Das Familienzentrum hat sich rund um das gemütliche Familiencafé zu einem lebendigen Ort mit vielfältigen Angeboten der Begegnung, Bildung, Freizeitgestaltung und Unterstützung von Familien entwickelt. Kinder und Eltern finden hier viele Möglichkeiten, ihre Stärken und Ressourcen zu entdecken und zu fördern. Hier können sich Kinder, Mütter, Väter und natürlich auch Großeltern in der Kreativwerkstatt ausprobieren, im Garten und im Krabbelraum spielen oder im Klamottenstübchen tolle Schnäppchen finden.

Wichtiger Teil des Angebotes ist es, für Familien, Eltern, Kinder, Jugendliche und Erwachsene interessante Kurse zu organisieren, Ratsuchende in Erziehungs- oder allgemeinen Lebensfragen zu beraten sowie Gruppen wie Elterninitiativen, Krabbel- oder Selbsthilfegruppen Raum zu bieten, sich zu treffen und ihre Ideen zu verwirklichen.

SOS-Kinderdorf in Gera

Cafe Krümel

In Gera ist SOS-Kinderdorf seit über 25 Jahren aktiv: Seit 1993 gibt es die SOS-Jugendhilfen Gera mit Hilfe und Betreuung in alltäglichen und schwierigen Momenten der Jugend und des Erwachsenwerdens. Die stationären und ambulanten Angebote richten sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie Frauen und Familien. Für Familien in Krisensituationen bietet zum Beispiel die Sozialpädagogische Familienhilfe Unterstützung und „Hilfe zur Selbsthilfe“, damit sie ihr Leben wieder alleine meistern können und Schlimmeres verhindert wird. Beratung, Kurse und gesellige Treffen speziell für Frauen und Familien gibt es im Frauenkommunikationszentrum (FFZ): Neben Krabbelgruppe, Malkursen, Frauenfrühstück oder Eltern-Kind-Café „Krümelchen“ ist vor allem die Kleiderbörse ein wichtiger Anlaufpunkt für Familien in Not sowie der  „Gemeinsame Mittagstisch“.

Seit 2013 gibt es in Gera außerdem Thüringens einziges SOS-Kinderdorf mit insgesamt 32 Kindern in vier Familiengruppen. Hier finden sie ein sicheres Zuhause, Wärme und Geborgenheit. Ihr Alltag unterscheidet sich wenig von dem Gleichaltriger, jedoch werden die zum Teil traumatisierten Jungen und Mädchen von Fachkräften nach pädagogischen Grundsätzen gezielt betreut und gefördert und erhalten bei Bedarf zusätzliche Hilfen.  In der Mutter-/Vater-Kind-Wohngruppe werden junge Mütter - manchmal auch junge allein erziehende Väter -aufgenommen, minderjährig oder erwachsen, die Unterstützung brauchen Im Alltag, bei der Versorgung ihres Kindes oder bei Schulabschluss und Berufsausbildung.

So erreichen Sie uns

SOS-Kinderdorf Thüringen
Einrichtungsleitung: Katrin Berthold

Adresse der Verwaltung:
Lusaner Str. 8
07549 Gera
 

Telefon: 0365 551580-10
Fax: Fax: 0365 55 15 80 11
kd-gera@sos-kinderdorf.de

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