Tiergestützte Pädagogik
Miteinander in Beziehung treten

Tiergestützte Pädagogik

Die tiergestützte Pädagogik ist ein ergänzendes Angebot für Kinder, die aufgrund schwieriger Lebensbedingungen in der Vergangenheit keine sichere Bindung zu Bezugspersonen aufbauen konnten und die einen besonderen Förderbedarf haben, z.B. durch Entwicklungsverzögerungen. Die Arbeit mit unseren Ponys motiviert die Kinder, Aufgaben zu übernehmen, sich Herausforderungen zu stellen, tragende Beziehungen einzugehen und sich zunehmend besser zu spüren und wahrzunehmen.

Unsere Ziele:

Über den direkten Kontakt und das Versorgen der Ponys lernen die Kinder, dem Tier und auch sich selbst etwas Gutes zu tun. Kind und Tier bauen Vertrauen zueinander auf und treten in Beziehung. Beim Reiten erfahren die Kinder, getragen zu sein, beim Führen des Tieres lernen sie, sich mit dem Pony in der Bewegung abzustimmen. Sie erleben, dass sie etwas bewirken können und entwickeln ein positives Selbstbild.

Unser Angebot:

Unsere SOS-Reitpädagogin mit dem Schwerpunkt Reitpädagogik in der Jugendhilfe arbeitet in Einzelstunden mit den Kindern. Sie unterstützt die Kinder und Jugendlichen, eine Beziehung zu einem der Ponys aufzubauen. Dies geschieht durch Beobachtung, Begrüßung, achtsames Kraulen und Pflegen. Je nach Bedarf des Kindes folgen Führübungen, Parcoursaufbau mit Spielen, ein Ausflug oder Ausritt in den Wald und Ähnliches. Das gemeinsame Versorgen und das Füttern der Tiere gehören natürlich auch dazu.
Insbesondere in den Schulferien gibt es zusätzliche offene und gezielte Gruppenangebote für unsere Kinder und Jugendlichen.