Aktuelles

Austausch zum Kinderschutz mit Prof. Dr. Sabina Schutter

04. März 2024

Unsere Vorstandvorsitzende des SOS-Kinderdorf e.V. persönlich bei uns im Kinderdorf

Kinder und Jugendliche müssen sich bei SOS-Kinderdorf zu jeder Zeit sicher und gehört fühlen. So steht es im "Aktionsplan Kinderschutz" des SOS-Kinderdorf e.V.
Bei ihrem Besuch am 29.02.2024 in unserem SOS-Kinderdorf in Sulzburg berichtete Prof. Dr. Sabina Schutter, Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorf e.V. zum aktuellen Stand und zu den Ergebnissen der vereinsweiten Projektgruppen und ging mit den Mitarbeitenden dazu in den Austausch über die gelebte Praxis, die Herausforderungen, das Gelingende. Mit dabei waren ca. 25 Mitarbeitende und Führungskräfte aller Bereiche, die als Multiplikator*innen den einrichtungsinternen Prozess der kontinuierlichen Weiterentwicklung zu Themen des Kinder- und Betreutenschutzes im SOS-Kinderdorf Schwarzwald in den Teams und Bereichen voranbringen.
Der vereinsweite Aktionsplan nimmt die wesentlichen Themen des institutionellen Kinderschutzes in den Blick – aufbauend auf all dem, was es bei SOS-Kinderdorf schon lange gibt. Prozesse, Verfahrenswege und Strukturen werden in den Blick genommen und bei Bedarf optimiert, Verantwortlichkeiten sind benannt, zentrale Themen in den Blick genommen. Ein lebendiger praxisbezogener Prozess, bei dem vereinsweit auch Mitarbeitende unseres SOS-Kinderdorfes beteiligt waren und sind.
Frau Schutter betonte im sehr guten Austausch mit den Mitarbeiter*innen aus allen Bereichen des SOS-Kinderdorf Schwarzwald, dass die praktische Arbeit vor Ort entscheidend bei der Umsetzung sei. "Der Aktionsplan legt klare Regeln fest. Es kommt aber darauf an, wie die Einrichtungen vor Ort ihre Haltung in die Praxis bringen."
Genau hier setzen wir in unserer täglichen Arbeit an. Mit umfangreichen präventiven pädagogischen Maßnahmen, vielfältigen Unterstützungsmaßnahmen und Interventionsmöglichkeiten und geeigneten Rahmenbedingungen leben wir den Kinderschutz im Alltag. Unser Ziel ist es, die Sicherheit unserer Kinder und Jugendlichen so weit wie irgend möglich zu garantieren. Wir bringen unseren Betreuten eine achtsame Haltung entgegen und helfen Ihnen dabei, ihre höchstpersönlichen Grundrechte - Schutz, Förderung und Beteiligung - wahrnehmen zu können.