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Zugang zu digitalen Technologien

2,2 Milliarden
Kinder und Jugendliche haben weltweit keinen Internetanschluss zu Hause.

Digitale Kluft

Angesichts der immer stärker digitalisierten Weltwirtschaft ist der Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) inzwischen unerlässlich. Die Digitalisierung hilft dabei, geografische Barrieren zu überwinden – als Ergänzung zur formalen Bildung, zum Aufbau unternehmerischer Fähigkeiten und für Schulungen zum Kinderschutz.
Trotzdem haben weltweit zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen unter 26 Jahren zu Hause keinen Zugang zum Internet. Auch die digitalen Kompetenzen sind ungleich verteilt. Doch ohne die Möglichkeit und Fähigkeiten, sich sicher in der digitalen Welt zu bewegen, können Kinder und Jugendliche keine ordentliche Bildung erhalten, keine verlässlichen und aktuellen Informationen finden, nicht mit ihren Freunden und Familien kommunizieren und auch im Berufsleben nicht Schritt halten. 
Anfang 2020 verstärkte die rasche Ausbreitung des Coronavirus den dringenden Bedarf an digitalen Fähigkeiten. Die Pandemie machte nicht nur das Ausmaß der digitalen Kluft deutlich, sondern verstärkte auch massiv die Ungleichheiten. Viele Menschen haben den Anschluss verloren, und unzählige der am stärksten Ausgegrenzten sind noch weiter zurückgefallen. 
„Ohne entschlossenes Handeln wird die digitale Kluft das neue Gesicht der Ungleichheit werden.“
Amina Mohammed, Stellvertretende UN-Generalsekretärin

Starke Ungleichheit bei der digitalen Vernetzung weltweit

Kinder und Jugendliche (< 25 Jahre) mit Internetzugang


Grafik Digitalisierung weltweit
© SOS-Kinderdorf e.V.

Digitale Technologien für alle

Das Projekt „Digitalisierung weltweit“ von SOS-Kinderdorf zielte von 2018 bis 2023 darauf ab, Technologie in den Alltag unserer Programmteilnehmenden zu integrieren
So haben wir Kindern, Jugendlichen, Familien und Betreuenden den notwendigen Zugang zu Technologie und die digitalen Kompetenzen verschafft, um sie in ihrer Bildung, Beschäftigungsfähigkeit sowie persönlichen und beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Darüber hinaus enthielt das Projekt Maßnahmen für eine sichere Nutzung des Internets zum Schutz der Rechte von Kindern und Jugendlichen und zur Verhinderung von Gewalt im Netz, z. B. mit Schulungen gegen Cybermobbing und für Sicherheit im Internet.
Das Projekt lief in 60 Ländern und mit über 41.000 Begünstigten. Der SOS-Kinderdorf e.V. konzentrierte seine Maßnahmen zuletzt auf Venezuela, El Salvador und Äthiopien.

Erfolgsgeschichten

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