Menschen flüchten in Port-au-Prince
Amerika

SOS-Kinderdorf in Haiti

SOS-Kinderdorf in Haiti

Die Bandengewalt in Haiti ist außer Kontrolle. Laut den Vereinten Nationen sind inzwischen rund 1,4 Millionen Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. SOS-Kinderdorf hilft mit Programmen vor Ort.

Bandenkriminalität und Unsicherheit

In Haiti kämpfen bewaffnete Banden brutal um die Kontrolle weiter Teile des Landes und der Hauptstadt Port-au-Prince. Entführungen, sexualisierte Gewalt und Angriffe gehören zum Alltag. Große Teile der Hauptstadt sind bereits unter Kontrolle. Für die Menschen hat das verheerende Auswirkungen: Die Versorgung mit Lebensmitteln und  Trinkwasser ist stark eingeschränkt. Viele Gesundheitseinrichtungen sind außer Betrieb. Auch Schulen sind geschlossen oder werden als Notunterkünfte genutzt.
Trotz der schwierigen Umstände sind die Kinder und Mitarbeitenden von SOS-Kinderdorf in Sicherheit. Die SOS-Kinderdorffamilien aus dem SOS-Kinderdorf Port-au-Prince leben in der Gemeinde. Die SOS-Schule ist geöffnet und bietet Unterricht und Schutz für die Kinder. Das Sicherheitsteam von SOS-Kinderdorf Haiti beobachtet die Lage fortlaufend und entscheidet je nach Lage, ob der Weg zur Schule oder zur Arbeit sicher ist. 
Update vom 27.04.2026

SOS-Kinderdorf in Haiti

SOS-Kinderdorf ist seit 1978 auf Haiti tätig. Derzeit unterhält unsere Organisation ein SOS-Kinderdorf in Port-au-Prince Santo. Des weiteren unterstützen wir hier Kinder, Jugendliche und Familien durch einen SOS-Kindergarten, eine SOS-Schule, ein Jugendprogramm und die SOS-Familienstärkung. Mit den Nothilfeprogrammen liefern wir kurzfristige Hilfen in akuten Notlagen.