Mutter und Kind in Kenia
Kenia

SOS-Kinderdorf in Kenia

Seit 1971 unterstützt SOS-Kinderdorf in Kenia Kinder und Jugendliche, die ohne elterliche Betreuung aufwachsen müssen oder Gefahr laufen, diese zu verlieren.

Warum SOS-Kinderdorf in Kenia tätig ist 

Über 40 Prozent der kenianischen Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt. Millionen von Menschen, die meisten von ihnen Kinder und Jugendliche, können ihren täglichen Kalorienbedarf nicht decken. Das beeinträchtigt häufig ihre körperliche Entwicklung. Außerdem sind viele Kinder von HIV und Aids betroffen. Obwohl Kenia in dieser Hinsicht enorme Fortschritte gemacht hat, sind viele Kinder entweder selbst infiziert oder haben ihre Eltern durch die Krankheit verloren. Auch der Zugang zu Bildung ist nach wie vor ein Problem, denn mehr als eine Million Kinder im Grundschulalter gehen nicht zur Schule.

Unterernährung

Unterernährung ist in Kenia ein großes Problem. Das Land macht deswegen nur geringe Fortschritte bei der Beseitigung von Krankheiten. Die Versorgung mit ausreichend Nahrungsmitteln stellt nach wie vor eine Herausforderung dar, insbesondere für Gemeinden, die von wiederkehrenden Dürren und Armut betroffen sind. Tatsächlich leidet jedes fünfte Kind unter fünf Jahren unter Wachstumsstörungen aufgrund von Unterernährung. 

Bildung


Kenia hat dank kostenloser Schulbildung wichtige Schritte zur Verbesserung des Zugangs zu Bildung unternommen. Doch trotz der allgemeinen Fortschritte gehen viele Kinder aus ethnischen Minderheiten nicht zur Schule. Auch Kinder mit Behinderungen sowie Kinder, die in Nomadengemeinschaften und in städtischen informellen Siedlungen leben, sind schwer zu erreichen. Im Bereich der Bildung sind Mädchen benachteiligt. Insgesamt gehen etwa 1,2 Millionen Kinder im Grundschulalter nicht zur Schule.

Kenia

Die Republik Kenia liegt in Ostafrika und hat eine Bevölkerung von über 48 Millionen Menschen. Mit der reichen Tierwelt und den malerischen Landschaften ist die Tourismusindustrie zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Dennoch ist die Armut für viele nach wie vor eine Realität. Millionen Menschen sind unterernährt, denn Überschwemmungen und Dürreperioden erschweren die Nahrungsbeschaffung. Außerdem stellen HIV und Aids sowie andere Krankheiten immer noch eine große Herausforderung dar.

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