
Verlorene Kinder
Liebe, Geborgenheit und Zuwendung: Das eigene Elternhaus sollte ein Ort sein, an dem Kinder all dies bekommen. Doch nicht immer ist das eigene Zuhause der beste Ort für ein behütetes und liebevolles Aufwachsen. Wenn ein Kind nicht mehr bei seiner Familie bleiben kann, ist das für alle Beteiligten eine Extremsituation. Im Durchschnitt muss alle 13 Minuten ein Kind in Deutschland zu seinem Schutz aus der Ursprungsfamilie genommen werden.* Die Gründe sind vielfältig. Überforderte Eltern, Vernachlässigung, Beziehungsprobleme und Misshandlung sind laut Statistischem Bundesamt mit die häufigsten Gründe.
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Das können Sie bewirken
Schreibutensilien für die Hausaufgabenbetreuung im Kinderdorf für ein Kind
eine Nachhilfestunde im Kinderdorf für ein Kind in der Woche
eine reitpädagogische Therapiestunde im Kinderdorf für ein Kind
ein Museumbesuch für 20 Kinder
eine Waschmaschine für eine Kinderdorffamilie oder Kinderwohngruppe
Krisenhilfe, wie die Notunterbringung einer Familie
Leben in einer SOS-Kinderdorffamilie
Das Leben in einer SOS-Kinderdorffamilie unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von dem in anderen Familien: Jeweils vier bis sechs Mädchen und Jungen unterschiedlichen Alters wohnen zusammen mit einer SOS-Kinderdorfmutter oder einem SOS-Kinderdorfvater in einem Haus oder einer Wohnung. Da die Kinder teils Traumatisches hinter sich haben, erhält die Kinderdorfmutter Unterstützung bei der Erziehungsarbeit durch ein Fachkräfteteam.
*Hinweis: Die Zahl „13 Minuten“ bezieht sich auf den Durchschnitt der Inobhutnahmen der letzten fünf Jahre (ohne die Zahl der Inobhutnahmen minderjähriger Flüchtlinge) und ist abgerundet.