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Allein, abgehängt, verzweifelt

Stress, Überforderung, finanzielle Schwierigkeiten oder psychische Probleme: Gründe, aus denen Familien in Notlagen geraten, gibt es viele. Ist der Alltag erst einmal zur Ausnahmesituation geworden, fällt es vielen schwer, sich alleine wieder aus ihrer Lage zu befreien. Darunter leiden vor allem Kinder.
2022 gab es 37.880 Inobhutnahmen.* Im Durchschnitt muss alle 13  Minuten ein Kind in Deutschland zu seinem Schutz aus der Ursprungsfamilie genommen werden.**
In vielen Fällen hätte es gar nicht so weit kommen müssen, hätte die Familie rechtzeitig Hilfe bekommen, darin sind sich Experten einig.

Überforderte Familien, Kinder in der Krise

Samiras* Mutter hält ihre Tochter am Oberarm und schreit sie an. Sie drückt so fest zu, dass die Sechsjährige anfängt zu weinen. Der Grund: Samira hat Milch verschüttet. Das Mädchen ist eines von vielen Kindern in Deutschland, bei denen die häusliche Isolation durch die Pandemie zur Eskalation in der Familie führte.
*Name, biografische Details und Abbildungen wurden zum Schutz der Person geändert.

So hilft SOS-Kinderdorf

Um Wege aus solchen Krisen aufzuzeigen, unterstützt SOS-Kinderdorf Kinder und Eltern mit zahlreichen präventiven Angeboten. Wir helfen Eltern, vor allem Alleinerziehenden,
  • mit Herausforderungen in der Familie leichter umgehen zu können,
  • Überforderungssituationen zu minimieren,
  • das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern zu verbessern.

Helfen Sie uns, Familien in Krisen neuen Mut zu geben und Kindern ein Aufwachsen in Liebe und Geborgenheit zu ermöglichen.

Ikon

So können Sie helfen!

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Das können Sie bewirken

Lernmaterialien für einen Schüler in der Lernhilfegruppe

Krabbel-Fit-Kurs für eine Familie

Ausflugsfahrt für fünf Kinder

Materialkosten für fünfwöchige Malkurse für insgesamt 30 Kinder

Videobasierte Elternberatung „Marte Meo“

Krisenhilfe, wie die Notunterbringung einer Familie

So geht es Samira einige Monate später

Die Situation in der Familie hat sich erheblich verbessert. Samira wird durch eine Erziehungsbeistandschaft von SOS-Kinderdorf betreut. Die Pädagogin trifft das mittlerweile siebenjährige Mädchen einmal die Woche und bastelt oder liest mit ihr, um Samira zu fördern und sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. 
„Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter hat sich stark verbessert und sie fühlt sich daheim wieder wohl.“
SOS-Pädagogin und Betreuerin von Samira
Auch wenn Samira in der Schule mit dem Stoff hinterherhängt, läuft es mittlerweile besser für sie. Mit ihrer Betreuerin arbeitet sie spielerisch an ihrer Leseschwäche. Samiras Mutter wird im Alltag und bei erzieherischen Fragen durch die sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt. Auch die Treffen der verstrittenen Eltern werden begleitet. Damit es Samira auch weiterhin gut geht, wird SOS-Kinderdorf die Familie langfristig unterstützen müssen.


Dank Ihrer Spende

Das konnten wir 2020 erreichen

Fälle gab es, in denen wir Familien durch erzieherische Angebote in ihrem Alltag begleitet, beraten und unterstützt haben.

Menschen und Familien hat SOS-Kinderdorf individuelle Hilfen je nach Lebenslage angeboten.

Jugendliche und junge Erwachsene wurden im ambulant-betreuten Wohnen unterstützt.
*hiervon ausgerechnet sind rund 28.564 Inobhutnahmen aufgrund der Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge.
**Hinweis: Die Zahl „13 Minuten“ bezieht sich auf den Durchschnitt der Inobhutnahmen der letzten fünf Jahre (ohne die Zahl der Inobhutnahmen minderjähriger Flüchtlinge) und ist abgerundet.

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