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ICH & WIR – der Jugendpodcast

In dem neuen digitalen Format „ICH & WIR – der Jugendpodcast von SOS-Kinderdorf“ sprechen unsere Gastgeber Jolina Ledl, Schauspielerin, und Lukas Linder, Singer-Songwriter, jeden dritten Mittwoch im Monat mit Gästen, die extreme Lebensumstände gemeistert haben. 
  • Wie lebt es sich mit zu wenig Geld und eher schlechten Zukunftsperspektiven? 
  • Wie lassen sich Herausforderungen in der Familie oder mit Freunden lösen? 
Unsere Gäste berichten offen und ehrlich von ihren Erfahrungen, Ängsten und Wegen aus unterschiedlichen Krisen und wie sie Stärke daraus ziehen konnten. Neben Gesprächspartnern, die persönlich berichten, werden auch Pädagogen und Pädagoginnen und weitere Experten und Expertinnen von SOS-Kinderdorf in den Podcast eingeladen. 

Warum es so wichtig ist, diese Geschichten zu erzählen? 

Weil genau solche Geschichten täglich passieren, denn in Deutschland sind beispielsweise 
  • 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren von Armut betroffen, 
  • fast jedes dritte Kind zeigt ein Jahr nach Beginn der Coronapandemie psychische Auffälligkeiten. 
Hier bist du genau richtig, wenn du 
  • 12 Jahre oder älter bist
  • deine Herausforderungen anpacken und
  • dein Leben gestalten willst. 
Der Podcast gibt Tipps und Life-Hacks, wie du dein eigenes Leben auch in Krisensituationen im Griff behalten kannst oder wie du deinen Freunden und Freundinnen in turbulenten Situationen zur Seite stehen kannst.
Falls du die Arbeit von SOS-Kinderdorf näher kennen lernen wollt, besuch gerne unsere Website. Wenn du deinen Lehrern und Lehrerinnen vorschlagen willst einmal eine Unterrichtsstunde rund um die Arbeit von SOS-Kinderdorf zu gestalten, dann kannst du dich gerne auf unserer
Campus Webseite
umsehen und am besten gleich bewerben. Und selbstverständlich darfst du dich mit Fragen oder Anregungen zum Podcast bei uns melden unter: jugend@sos-kinderdorf.de

Das erwartet euch ...

Warum wollen wir es allen recht machen und stellen dabei unsere eigenen Bedürfnisse zurück? 
Warum gehen wir mit uns selbst viel härter um als mit unseren Mitmenschen? Das sind alles Situationen, in denen ihr bestimmt schon mal wart.
Deswegen stellen wir euch in dieser Folge die Frage: Liebt ihr euch eigentlich selbst?
Habt ihr jemals darüber nachgedacht? Klar, das klingt erst mal ein bisschen befremdlich, ist aber so unfassbar wichtig für uns alle! 
Wir haben uns in dieser Folge mit Adèle (19:40) getroffen. Sie ist mega sympathisch, wirkt dabei sehr selbstbewusst und liebt ihren Job als Pädagogin bei den SOS-Kinderdorf-Familien. Doch das war nicht immer so. Damit sie sich so selbstsicher fühlen kann, musste sie einen langen Weg gehen, der sie teilweise heute noch ab und zu begleitet. Jolina und Jeremias erzählt sie, wie sie mit ihrem europäischen Aussehen ihre kamerunischen Wurzeln entdeckt hat und mit Hilfe ihrer persönlichen Erfahrungen heute den Kindern und Jugendlichen dabei hilft, ihre eigene Identität zu finden. 
Singer-Songwriterin Antje Schomaker (01:55) liebt es ihre Gefühle und Gedanken in Songs zu packen. Mit ihrem Song „Ich bin wichtig!“ hat sie es geschafft tausende Menschen zum Mitsingen und Tanzen zu bringen und geht damit in den sozialen Medien durch die Decke. Mit uns spricht sie über ihren eigenen Weg zur Selbstliebe und erzählt uns, warum es ihr so wichtig war einen eigenen Song darüber zu schreiben.
Außerdem haben wir mit Jule (42:05) und Gina (38:15) aus unserer ICH & WIR-Community gesprochen. Die beiden stammen aus ganz unterschiedlichen familiären Verhältnissen und haben doch eines gemeinsam: Sie mussten sich beide durch den Dschungel der Selbstliebe schlagen und teilen ganz offen und ehrlich ihre Erfahrungen mit uns! 
“Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.”
"Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das Große vergebens warten."
"Glück ist das Einzige, was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben." 

Zitate über Glück gibt es unendlich viele - dass ein oder andere haben wir sicher alle schon einmal gelesen. Aber wie findet man sein eigenes, ganz persönliches Glück - gibt es dafür vielleicht sogar ein Rezept? Und sollten wir dafür nicht auch erstmal festlegen, was wir überhaupt für Glück halten? Darüber philosophieren unsere Moderatorin Jolina und ihr heutiger Co-Moderator Jeremias Thiel erstmal ein bisschen. Beide sind mit ganz unterschiedlichen Glücks-Voraussetzungen aufgewachsen. 

Jolina in einer glücklichen, “heilen” Familie ohne große finanzielle Sorgen. Jeremias dagegen als Kind arbeitsloser Eltern, die auf Sozialhilfe angewiesen waren. Erst im SOS-Kinderdorf hat er gemerkt, dass auch er Chancen im Leben hat - er muss aber eben härter dafür arbeiten als andere. Wie sein Leben heute aussieht und welche Rolle Glück darin spielt, das erzählt er uns in dieser Folge als Co-Moderator. Außerdem haben wir mit der Lehrerin Katrin Leitner über das Schulfach Glück gesprochen und wie und ob man Glück überhaupt (er)lernen kann (ab Min. 16:00). Und da wir diesmal für die Podcastaufnahme zu Gast bei der Funke Mediengruppe in Berlin waren, haben wir auch direkt mit der Journalistin und Autorin Amelie Marie Weber gesprochen. Sie hat für ihr Buch “Generation Hoffnung”* junge, bekannte Influencer:innen und Aktivist:innen getroffen und ihre Tipps mitgebracht, wie sie und ihre Interviewpartner:innen denn ihr persönliches Glück suchen und Hoffnung für die Zukunft in sich tragen (ab Min. 24:00). 
 
*Falls Du das Buch gewinnen möchtest, schicke uns bis 15.01.2024 eine Mail an jugend@sos-kinderdorf.de und erzähle uns, was Dir Hoffnung macht! Wenn Du noch Anmerkungen zum Thema Glück hast oder uns einfach erzählen möchtest, wie Du es selbst für Dich definierst, dann kontaktiere uns doch gerne auf TikTok! Auch sonst sind wir jederzeit offen für Feedback und freuen uns hier über Deine Bewertung. 
Diesmal tauchen wir in eine Welt ein, die oft im Verborgenen liegt, aber für viele eine tägliche Realität ist: chronische Krankheiten. 
In dieser besonderen Folge haben wir zwei mutige junge Menschen getroffen, die ihre persönlichen Geschichten mit uns teilen! 
Sejla (ab 04:00) bekam ihre Rheuma-Diagnose als sie 15 war. Seitdem lernt sie mit der Krankheit umzugehen. Mit Jolina spricht sie ganz offen und ehrlich über die Dinge, die sie an ihrer Krankheit richtig nerven aber auch darüber, wie wichtig es ist mit anderen Menschen immer wieder darüber zu sprechen! Ihre Geschichte ist nicht nur inspirierend, sondern auch ein Augenöffner! 
Auch Vincenzo (ab 04:00) teilt in dieser Folge seine Geschichte mit uns! Er bekam schon mit 5 Jahren die Diabetes Typ I-Diagnose. Das bedeutete für ihn: Den ein oder anderen doofen Kommentar und Unverständnis zu Schulzeiten. Aber Vincenzo ist einfach ein unfassbar optimistischer und gelassener Typ, der sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen lässt!  
Sejla und Vincenzo verbindet vor allem eins: Das Brechen von Vorurteilen, die es da draußen über Menschen mit chronischen Krankheiten gibt! Die Community ist groß und hat einen unfassbaren Zusammenhalt!
Deshalb haben wir auch euch gefragt, welche Vorurteile ihr endlich mal über Bord werfen wollt! (ab 35:30) 
Außerdem erzählt uns Ex-„Germany’s Next Topmodel“-Kandidatin Chanel Silberberg (ab 37:54), wie wichtig die Offenheit im Umgang mit chronischen Krankheiten ist und wie sie dadurch gelernt hat mit ihrer eigenen Morbus Crohn-Diagnose umzugehen. 
Diese Folge ist ein tiefes Eintauchen in Mut, Ausdauer und das tägliche Leben mit einer chronischen Erkrankung.
Spätestens Sonntagabend grummelt es im Bauch: morgen geht die neue Schulwoche los und schon setzt das komische Gefühl ein. Fast alle von uns kennen oder kannten das sicherlich mal: “ICH WILL NICHT IN DIE SCHULE!”
Die Frage ist nur: warum? Habe ich einfach keine Motivation oder liegt sogar ein tieferer Grund dahinter, wie Angst und Panik?
In dieser Folge erzählen Jolina und Sebi von ihren eigenen Erfahrungen in der Schule. Und auch Ayana (ab 00:50-11:00) spricht darüber, wie Mobbing ihre Schulangst ausgelöst hat.
Außerdem erzählen auch einige von EUCH ihre Geschichte: bei Phoebe (29:48-31:50) hat die Schulangst z.B. schon früh angefangen, heute kann sie aber besser damit umgehen. Tim war eines der “nervigsten Kinder, das man sich vorstellen kann”, sagt er selber über sich - wegen ihm und seinen Freund:innen kam es sogar zu Polizeieinsätzen an der Schule - trotzdem ist er heute sehr erfolgreich im Job und erzählt uns, wie er sein Leben noch während der Schulzeit umkrempeln konnte (36:16-39:00). Philipp konnte sich nie motivieren, wird aber jetzt selbst Lehrer (40:14-42:30).
Neben ihnen gibt aber auch Beratungslehrerin Lisa Mackner (ab 13:00) wertvolle Tipps zu Schulangst, Prüfungsangst und Motivationslosigkeit und verrät, wie die Schule zu einem schöneren Ort für alle werden kann.
Passend zum Weltkindertag wollen wir mit euch unbedingt über ein so wichtiges Thema sprechen: Kinder- und Jugendrechte!
Die Hardcore-Fans wissen, dass wir in der Folge „Respekt – für meine Rechte!“ schon mal mit euch darüber gesprochen haben – aber wir können es einfach nicht lassen!
Deswegen haben wir sogar einige von euch auf dem Superbloom-Festival in München getroffen und wollten einfach mal wissen, wie gut ihr euch über das Thema auskennt und ob ihr es genauso wichtig findet!
Jolina und Sebi haben auch in dieser Folge ganz besondere Gäste im Studio:
Dirk Baumann (ab 07:10) hat selbst früher in einer SOS-Kinderdorf-Einrichtung gelebt und setzt sich mittlerweile leidenschaftlich für Kinder- und Jugendrechte ein! Im Podcast nimmt er uns mit in seine Vergangenheit und schildert seine Eindrücke von damals und erklärt, warum es ihm so wichtig ist für diese Rechte zu kämpfen.
Auch Alex Löher (ab 17:50) ist zu Gast und erzählt uns, welche Aufgaben er im Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Stadt München übernimmt. Mit gerade mal 20 Jahren schafft er den Spagat zwischen seinem Politik- und Jurastudium und seinen politischen Tätigkeiten! Er sprudelt nur so vor neuen Ideen, wie wir alle die Sicherung der Kinder- und Jugendrechte bewahren und umsetzen können!
Wenn es um’s Thema Aufklärung geht, dann ist Sandra (ab 30:10) ganz vorne mit dabei! Sie erzählt uns, wie sie den Schülerinnen und Schülern das Thema Kinder- und Jugendrechte in den Schulen vermittelt. Und tatsächlich scheint da noch einiges an Aufklärungsbedarf zu sein!
Das erzählt uns auch Lea (ab 34:50). Sie ist 12 Jahre alt und nimmt uns mit in ihren Schulalltag. Oftmals haben die Lehrerinnen und Lehrer viel zu wenig Zeit, um ausführlich im Unterricht über Kinder- und Jugendrechte zu sprechen. Aber sie hofft, dass genau diese Folge ein Anstoß sein könnte, um das Thema mit der gesamten Klasse zu diskutieren.
Vielleicht wäre das auch eine Idee für deine Schule?

In dieser Folge sprechen wir über die verschiedenen Ausmaße von Mobbing. Nicht nur über das „klassische“ Mobbing auf dem Schulhof, sondern vor allem auch über Cyber-Mobbing im Netz und über das Mobbing durch Autoritäten, wie beispielsweise Trainer*innen oder Lehrer*innen.

Es gibt Dinge, die würdest du einer Person vielleicht niemals ins Gesicht sagen können – aber umso schneller in eine Nachricht verpacken und abschicken. Genau das macht unser Verhalten im Netz so gefährlich. Wenn dann noch die Anonymität ins Spiel kommt, werden die Mobbingkommentare im Netz immer zynischer und verletzender.
Natalie Konrath war auf dem besten Weg Ihren Traum von der Karriere als Profi-Volleyballerin zu leben. Als Jungspielerin konnte sie schon beachtliche Erfolge erzielen und hat sich in der Szene nach und nach einen Namen gemacht. Plötzlich machen gefakte WhatsApp-Verläufe die Runde und stellen Nati als fiese Mobberin da.
Im Podcast erzählt sie uns, wie sie mit diesem Cyber-Mobbing-Angriff umgegangen ist und wie sie heute darüber denkt.

Lukas Pohland wurde schon mit 12 Jahren von seinen damaligen Klassenkamerad*innen im Netz gemobbt und das, obwohl er bloß einer Mitschülerin beistehen wollte. Er musste nicht nur schlimme Beleidigungen und Drohungen hinnehmen, sondern am Ende auch die Schule wechseln. Mittlerweile zählt er zu Deutschlands jüngsten Cybermobbing-Expert*innen und kann durch seine Erfahrungen vielen tausenden Schülerinnen und Schülern helfen. Er erzählt uns nicht nur, warum es so wichtig ist, offen über Mobbing zu sprechen, sondern gibt euch auch wertvolle Tipps mit an die Hand, was ihr tun könnt, wenn ihr oder eure Freunde von Cyber-Mobbing betroffen seid.
Was soziale Medien bzw. große digitale Plattformen gegen Cybermobbing aktiv tun, wollten wir auch mal wissen und haben dazu Friedrich Ebers, Unternehmenssprecher TikTok Deutschland, befragt.
In dieser Folge moderiert Jolina zusammen mit Sebi.
Auch er hat in der Schule fiese Mobbing-Attacken einstecken müssen, allerdings nicht von Mitschüler*innen, sondern von seinem Lehrer! Er erzählt uns, warum er es so wichtig findet, dass es an Schulen auch unabhängige Ansprechpartner*innen geben sollte, die keine Lehrer oder Lehrerinnen sind.
 
Hier einige Adressen, falls Du selbst von Mobbing/ Cyber-Mobbing betroffen bist, andere Betroffene kennst, oder Dich einfach informieren willst:
Falls es Dir aktuell nicht gut geht und bzgl. Tipps wie Du selbst gut für Dich sorgen kannst:
Wir reden in dieser Folge über verschiedene Arten von Essstörungen. Verschiedene Betroffene erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen und Heilungsprozessen.
Wir nennen keine Zahlen, Gewichtsangaben oder Kleidergrößen und geben auch keine Tipps, wie das Gewicht am besten reduziert werden kann.
Binge-Eating, Magersucht, Bulimie - das sind die drei häufigsten Arten von Essstörungen. Und wir reden darüber. Verschiedene betroffene Jugendliche und junge Erwachsene erzählen von ihren eigenen Erfahrungen - und davon, wie es besser werden kann.
Liana ist gerade einmal 14 und hat das Gefühl, dass v.a. die Corona-Pandemie ihre Magersucht mit ausgelöst hat. Sie konnte ihrer großen Leidenschaft, dem Tanzen im Verein, nicht mehr nachgehen und ist dadurch immer weiter in den Abgrund der Essstörung abgerutscht. Mittlerweile ist sie aber schon wieder ein ganzes Stück nach oben geklettert - wie sie das geschafft hat und wie ihr Weg weitergehen soll, das erzählt sie uns in dieser Podcastfolge (ab 01:55-20:09).
Kathi ist wegen ihrer Bulimie seit sieben Jahren in Therapie. Und beides wird sie noch länger durch ihr Leben begleiten, da ist sie sich sicher. Die Therapie gibt ihr Halt, genauso wie die Nachsorgegruppe, die sie besucht. Und auch die Bulimie folgt ihr “wie eine Freundin” durchs Leben, “aber mit immer größerem Abstand”, sagt sie. (ab 20:19-Ende)
Andi wusste schon lange, dass seine Essanfälle nicht “normal” oder gesund sind. Schon als Kind wurde in seinem Umfeld wahrgenommen und kritisiert, dass er so viel und so gerne isst. Also hat er angefangen das heimlich zu tun. Mittlerweile hat er seine Binge-Eating Erkrankung aber im Griff und sein wichtigster Ratschlag für Betroffene jeglicher Art von Essstörung: sich jemandem anvertrauen und dann (gemeinsam) professionelle Hilfe suchen.
Sozialpädagogin Katharina Stang von der SOS-Kinderdorf Einrichtung
Schneewittchen in Augsburg
, berät dort Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Essstörungen. Sie gibt uns in dieser Folge ihre Erfahrungen weiter und steht unseren Protagonist:innen mit viel Verständnis und Ratschlägen zur Seite.
Hier einige Adressen, falls Du selbst von Essstörungen betroffen bist, andere Betroffene kennst, oder Dich einfach informieren willst:
Falls es Dir aktuell nicht gut geht und bzgl. Tipps wie Du selbst gut für Dich sorgen kannst:
“Wir haben nur diesen einen Planeten und auf diesem Planeten leben wir alle zusammen. Das ist unser großes Zuhause und bei uns in der Wohnung würden wir ja auch darauf achten, dass wir nichts kaputt machen und ein gutes Leben haben. Und so sollten wir das auch im Großen sehen. Unser Planet geht uns alle etwas an.” Das sagt
Louisa Dellert
, Moderatorin und Nachhaltigkeits-Influencerin.
Mit ihr (ab 35:05),
Fridays-For-Future
-Aktivistin Maren (ab 04:30)  und der TikTokerin
Charlotte Schüler
(ab 15:40) sprechen wir darüber, wie wir unseren Planeten besser schützen können - egal ob aktiv in einer Gruppe/Vereinigung oder ganz individuell im alltäglichen Verhalten. Und das Wichtigste: wie das sogar richtig Spaß und Freude machen kann, ohne auf alles zu verzichten.

Hier unsere SOS-Lifehacks für ein nachhaltigeres Leben:

  • Zigarettenstummel, Bierdeckel und Kaugummi gehören nicht auf den Boden
    → wir schmeißen ja auch nicht einfach unsere Taschentücher oder Einkaufszettel auf den Boden?! 
  • Nicht jeden Tag Fleisch essen, sondern öfter mal was veganes ausprobieren
    → Mit Mama oder Papa mal Instagram nach neuen Rezepten durchscrollen. Z.B. hier:
    Rosa kocht grün
    ,
    Fitgreenmind
    , oder
    Vegane Wunder

    → heißt nicht, dass man vegan werden muss, aber so isst man bewusster Fleisch und freut sich auch mehr drauf!     
  • Müll reduzieren. Eigene Trinkflasche befüllen, Einkaufsbeutel mitnehmen und Unverpackt kaufen.
    → Bei Essen To Go: größere Lokale müssen mittlerweile wiederverwendbare Behälter gegen Pfand anbieten.    
  • Umweltschutz mit Spaß verbinden: mit Freund*innen Müll sammeln, z.B. am Strand im Urlaub statt Muscheln
    → Das Gute: den Müll kann man danach entsorgen und hat ihn nicht als Staubfänger zu Hause im Regal liegen ?    U
  • mweltbewusster leben heißt nicht gleich alles ist teuer!→
     Weniger neue Klamotten kaufen und vielleicht als Motto für die nächste Fete mal eine Kleidertauschparty veranstalten    G
  • enerell Konsum reduzieren: Bevor ich was neues kaufe, frage ich mich: Brauche ich das wirklich?!“

Die größte Gefahr für unseren Planeten ist der Glaube, dass ihn jemand anders retten wird”→

das stimmt natürlich, jeder und jede von uns kann etwas tun, trotzdem sollten wir alle aufpassen, dass wir uns da nicht zu viel Druck machen und das Gefühl haben, dass die ganze Last auf unseren Schultern liegt.
6 Monate und länger auf Hilfe warten, während es jeden Tag schlimmer und schmerzhafter wird.
So geht es Kindern und Jugendlichen, die auf Hilfe warten!
Laut einer aktuellen Studie ist der Bedarf an Therapie seit Beginn der Pandemie um 60% gestiegen. Wie kann es also sein, dass sich da nichts tut? Wir haben uns für diese Folge mit Anton, Lara, Hannah und Jonas im SOS-Podcaststudio verabredet. Jede/r von ihnen hat eine ganz eigene Story zu erzählen, am Ende haben sie doch alle eine Gemeinsamkeit: Sie sprechen offen über Mentale Gesundheit und Therapie. Denn eins können wir hier schon mal spoilern: Wir müssen lernen offen darüber reden zu können!
Warum das so wichtig ist, wie ihr Therapiemöglichkeiten in eurem Umfeld finden könnt und wie wir alle gemeinsam etwas bewegen können, das hört ihr alles in dieser Folge.
Unterschreibe hier unsere Online-Petition für mehr Therapiemöglichkeiten für Kinder!
Anlaufstellen & Hilfsangebote
SOS-Lifehacks
Sprecht mit jemandem dem ihr vertraut!
Und wenn ihr das gerade nicht könnt, dann nutzt die vielen Alternativmöglichkeiten (siehe Hilfsangebote)
Hört auf euch selbst!
Besser du holst dir einmal zu viel Hilfe, als einmal zu wenig. Sprecht gemeinsam über eure mentale Gesundheit! Es reicht schon, wenn ihr es allgemein zum Thema macht. Niemand sollte das Gefühl haben, sich damit verstecken zu müssen.
Geht offen und wachsam durch euern Alltag!
Nur so könnt ihr wahrnehmen, ob jemand in eurem Umfeld gerade Unterstützung benötigt.
Sätze und Wörter können krasse Auswirkungen haben - positive, aber leider auch negative. Manche Aussagen bleiben uns für immer im Kopf und verletzen oder verunsichern uns das ganze Leben lang. Was muss ich also bei meiner Wortwahl bedenken? Und warum greifen bestimmte Aussagen manche Menschen mehr an als andere? Diese und andere Fragen klären wir mit Dinc Sacik. Er setzt sich als Sozialpädagoge bei SOS-Kinderdorf Hamburg ganz viel mit Jugendlichen und (deren) Sprache auseinander.
Außerdem hat er selbst schon als Junge erfahren müssen, wie es ist, wenn andere mit ihren Aussagen beleidigen und einen in Schubladen stecken, in die man doch gar nicht hineingehört.
LEXIKON ZUM PODCAST:
Rassismus
N-Wort: Die Abkürzung N-Wort dient dazu, den rassistischen Begriff nicht zu reproduzieren. Der Begriff sollte nicht ausgesprochen oder ausgeschrieben werden, da er in Rassentheorien sowie der Versklavung schwarzer Menschen verwurzelt ist und Schwarze entwürdigt
Z-Wort: Das Z-Wort wird von den meisten Sint*ezze und Rom*nja als rassistische Fremdbezeichnung abgelehnt.
”Schlitzauge”: Rassistische Beleidigung für Menschen asiatischer Abstammung und geht gar nicht im Wortgebrauch! Ableismus bedeutet, dass Menschen mit Behinderung nur auf die Merkmale ihrer Behinderung reduziert werden
“behindert”: “Behindert” sollte auf keinen Fall als Schimpfwort verwendet werden
“An den Rollstuhl gefesselt”: Im Normalfall erleichtert der Rollstuhl das Leben des Menschen, der im Rollstuhl sitzt. Ist also vielmehr eine Befreiung, als eine Fessel.
“Spast”/”Spasti”: kommt von Spastiker, einer Form der Behinderung. Sollte deshalb also auch nicht als Schimpfwort/Beleidigung verwendet werden
Viele Wörter haben eine ungute Vergangenheit z.B. “Idiot” oder “Asozial”. Diese Wörter stammen aus dem Nationalsozialismus und sollten nicht reproduziert werden.
Wörter die wir nutzen und gar nicht wissen, was wir damit anrichten:
- “Du bist behindert” - “Honk” steht für “Hauptschüler*in ohne nennenswerte Kenntnisse” - “Du bist voll das Mädchen”, “Du bist voll die Pussy”, zickig, hysterisch impliziert, dass Frauen/Mädchen angeblich schwach und/oder anstrengend sind ?T
ipp: immer wieder die eigene(n) Sprache und Aussagen hinterfragen! Z.B. mit dem englischen Think-Modell, das eigentlich nach dem “Sei-immer-freundlich”-Prinzip funktioniert: THINK - (think before you speak = überlege, bevor du sprichst) - T = True Ist das, was ich sage, wahr? - H = Helpful nützt das, was ich sage, dem anderen? - I = Inspiring Ist es inspirierend oder weiterführend? - N = Necessary Ist es notwendig? - K = Kind Ist es nett/liebevoll?
Roter Kopf, Schweißflecken, wo ist das Loch zum drin versinken?! Das Gefühl von Scham kennen wir alle - die Gründe dafür, dass uns etwas peinlich ist, können aber komplett variieren.
Das Schamgefühl fängt ungefähr im Alter zwischen 3 und 5 Jahren an - und hört irgendwie nie wieder so ganz auf.
Wie wir aber leichter damit umgehen, vielleicht sogar drüber lachen, auf jeden Fall aber daran wachsen können, das klären wir in dieser Podcast-Folge.
Zu Gast ist die Journalistin
Franziska Setare Koohestani
. Sie hat schon in der vierten Klasse festgestellt, dass ihre Körperbehaarung als Halb-Iranerin anders und stärker ist, als bei ihren weißen Freund*innen. Für sie ein großes Scham- und Peinlichkeitsthema. Mittlerweile lacht sie ihre Scham einfach weg und bezeichnet sich sogar als “Hairy Queen”. Wie sie das geschafft hat, verrät sie uns in dieser Folge.
Leona Petereit
setzt sich als Coach für Tabubrüche in jeglicher Form ein. Sie erläutert uns mit psychologischen Ansätzen, wo unser Schamgefühl überhaupt herkommt, warum es sogar gesund für uns ist und was wir tun können, wenn es unser Leben doch zu sehr einschränkt.
Die Liebe kann das Schönste und gleichzeitig das Schlimmste auf der Welt sein. 
Egal ob es sich um eine toxische (=ungesunde), unerwiderte oder freundschaftliche Liebe handelt – wenn es vorbei ist, tut es weh.
In dieser Podcastfolge fragen wir uns, was wir gegen Liebeskummer machen können, woran wir überhaupt merken, dass die Beziehung, in der wir uns befinden – egal welcher Art – uns nicht gut tut und wie wir diese dann auch richtig und fair beenden können.
Zu Gast ist Lena, die sogar ein Lied über ihre schlechten Beziehungserfahrungen geschrieben hat (
https://www.youtube.com/watch?v=_FfbVE-jMBw
) und uns auch davon erzählt, wie es ist eine langjährige Freundschaft zu beenden.
Timo ist 17, folgt uns auf TikTok (
https://www.tiktok.com/@soskinderdorf.de
) und berichtet uns, wie er mit dem Liebeskummer nach einer sechsmonatigen Beziehung umgegangen ist.
„Liebeskummer bewältigen in 99 Tagen“ – ob und wie das möglich ist, besprechen wir mit der Journalistin und Autorin des gleichnamigen Buchs Michèle Lötzner. 
Liebe ist keine Wissenschaft – Liebe ist etwas, das wir nicht wirklich greifen können. Definitiv können wir aber unterscheiden, ob uns die Beziehung zu einem Menschen, den wir lieben, gut tut oder eher nicht.
Sebi (21) ist seit knapp fünf Jahren mit seiner Freundin zusammen und gibt uns einen ehrlichen Einblick in seine Beziehung. Wir sprechen darüber, was „gesunde Liebe“ ausmacht. Wie fühlt sie sich an? Wie kann ich mit meiner Partnerin/meinem Partner gemeinsam einen Weg finden, „gesünder" zu lieben? Warum ist es wichtig, Kompromisse einzugehen und sich erst ein Mal selbst besser zu kennen? Warum reden alle über Me-Time oder ist sie total überwertet?
Übers genaue Zuhören, respektvollen Umgang und warum Couplegoals nicht immer der beste Hashtag sind.
Wenn sich die eigenen Eltern trennen, dann ist nichts mehr wie es war. Die Welt steht Kopf. Wut, Trauer und Eifersucht sind plötzlich alltägliche Gefühle. Ilvie (19) hat genau das erlebt. Sie war sogar so wütend und eifersüchtig, dass sie die Zahnbürste ihrer Stiefmutter ins Klo schmiss… Wie sie sich gefühlt hat, als sich ihre Eltern getrennt haben und wie sie dann plötzlich mit neuen Bonuseltern und Bonusgeschwistern klarkommen musste, hört Ihr in unserer neuen Folge. 
Außerdem zu Gast: Bonus-Papa Florian Schairer (48). Zusammen mit seiner Partnerin hat der Journalist aus München insgesamt fünf Kinder – zwei eigene und drei Bonus-Kinder. Weil er die Herausforderungen kennt, die eine Patchwork-Familie mit sich bringt, hat er einen eigenen Podcast zum Thema: In „Ein Viertel Mama, ein ganzer Papa“ wälzt er mit seiner Kollegin Marion Uschold die Probleme des Patchwork-Alltags, sieht aber auch Vorteile und Chancen dieses Familienmodells… 
Wenn Ihr auch in einer Patchwork-Familie lebt und ihr die Situation oft schwer und überfordernd findet, bekommt ihr in unserer Podcastfolge auf jeden Fall Hilfestellungen:
Hier außerdem Tipps und Anlaufstellen, wie und wo Du Dich informieren kannst und wo Dir schnell geholfen wird:

Falls Du uns Rückmeldung geben möchtest, Fragen hast, oder einfach den Kontakt suchst, schreibe uns gerne.
Die einen spielen Fußball, die anderen mit Barbie. Die einen tragen blau, die anderen lieben rosa. Die einen zeigen keine Gefühle, die anderen heulen ständig rum. Na, wer sind die “einen”, wer die “anderen”?! TOTAL EGAL, finden wir! Wir sollten alle sein, wie wir wollen und mögen dürfen, was wir wollen!
Aber wenn wir ehrlich sind, haben wir trotzdem oft noch im Kopf, dass Jungs eben z.B. lieber auf dem Fußballplatz abhängen, Mädels sich dagegen eher für Beauty und Mode interessieren. Und so weiter und so weiter und so weiter – die Klischee-Kisten sind nämlich groß und tief!
Gemeinsam mit unserem Gast Dinc Sacik von SOS-Kinderdorf Hamburg fragen wir uns,
  • woher das eigentlich kommt, dass es bestimmte Eigenschaften gibt, die Jungs bzw. Mädchen zugeschrieben werden;
  • wir stellen außerdem fest, was sich schon geändert hat und
  • wie wir die Einengung der doofen Klischees weiter aufbiegen können.
Denn die stehen uns einfach oft im Weg – auch für den eigenen Selbstwert. Und zwar auf beiden Seiten.
“Likes! Kommentare! Die Bildschirmzeit außer Rand und Band! Aber wer ist denn jetzt am schönsten im Instaland?!“ Social Media, also Instagram, TikTok, Snapchat etc. sind aus unseren Leben nicht mehr wegzudenken. Nur leider sind diese angeblich sozialen Medien oft so gar nicht sozial: sie entfernen uns sogar eher davon unsere Freund*innen einfach im Real Life zu treffen, machen uns oft neidisch oder unsicher und vermitteln uns ein Bild von anderen und uns selbst, das einfach nicht der Realität entspricht. Das kann richtig krass runterziehen.
Aber hier die Good News: wir ALLE strugglen damit! Auch unsere Host Jolina, ihre Schwester Ayana (17, Model) und der 22-jährige Schauspieler Janik Kittirath. Gemeinsam mit der Schönheitsexpertin Dr. Patricia Ogilvie reden sie in dieser Folge darüber, wie wir alle aus diesem Hamsterrad des ständigen Vergleichens rauskommen und wie wir uns social media eben wirklich wieder sozialer und schöner (und zwar ohne Filter! Haha) machen können!
Schwanger mit 13! Das ist erstmal ein richtig großer Schock. Kim hat das erlebt - gleich nach ihrem ersten Mal war sie plötzlich schwanger. Wie sie sich gefühlt hat, wem sie sich anvertraut hat und wo sie sich Hilfe geholt hat, hört Ihr in unserer neuen Folge.
Schlien Gollmitzer ist Journalistin und moderiert u. a. den Podcast „Eltern ohne Filter“ von Bayern 2. Auch sie wurde jung Mutter, sie war Anfang 20, mitten in der Ausbildung und erst ein paar Wochen mit ihrem Freund zusammen, als sie den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt … Wie schwer es für sie als alleinerziehende Mutter war und wie sie es trotzdem geschafft hat, ihre Kinder großzuziehen und dabei noch beruflich Fuß zu fassen, erzählt sie bei uns im Podcast.
Außerdem zu Gast: Jana Bischof. Sie ist Sozialpädagogin und systemische Familientherapeutin in einer Mutter-Kind-Einrichtung von SOS-Kinderdorf in Augsburg. Sie unterstützt junge Mütter bei ihren ersten Schritten und hilft ihnen, sich in ihrer neuen Rolle zurecht zu finden und irgendwann wieder auf eigenen Beinen zu stehen.
„Hast du eigentlich einen Freund?“ – eine ganz normale Frage, wenn man ein Mädchen ist und ein gewisses Alter erreicht hat. Aber wieso eigentlich? Wieso gehen wir davon aus, dass es “normal” ist, dass Mädchen auf Jungs stehen und Jungs auf Mädchen?
Ist es eben nicht, zumindest nicht bei jedem von uns. Die Welt der Liebe ist bunt - manchmal mögen Jungs Jungs, Mädchen Mädchen oder beides. Und manchmal sind Jungs vielleicht gar keine Jungs und Mädchen keine Mädchen.
Das alles hat Platz unter dem bunten Regenschirm mit dem Namen „LGBTQIA+“. In dieser Folge erklären wir Dir, was das überhaupt bedeutet, wie jede und jeder sich selbst definieren kann – oder auch nicht – und wieso keine und keiner von uns dabei Angst haben muss irgendwas falsch zu machen!
Der erfolgreiche, queere TikToker Fabian aka IamZuckerpuppe erzählt uns dazu seine ganz persönliche Geschichte; Daniel, der ehrenamtlich in einem Diversity Jugendzentrum arbeitet, kann uns bei offen gebliebenen Fragen helfen und uns Begriffe erklären. Und natürlich haben wir auch Betroffene hier aus der Community nach den eigenen Erfahrungen gefragt!
In dieser Folge unseres Jugendpodcasts geht es um die Gefahr, im Web von Fremden in eine Falle gelockt zu werden. Wir alle nutzen täglich das Internet und sind somit auch unbewusst einigen Gefahren ausgeliefert. Deshalb ist es wichtig, dass wir darüber sprechen. Viele von euch haben so was vielleicht schon selbst erlebt. Ihr seid in sozialen Netzwerken unterwegs – z. B. auf Insta, TikTok oder beim Gamen – und werdet über den Chat von einer fremden Person angeschrieben. Das kann aufregend sein, ihr seid neugierig und tauscht vielleicht auch bald Bilder aus. Leider kann es aber auch passieren, dass jemand sein Profil fälscht und sich nur als jugendlicher User ausgibt, obwohl er in Wirklichkeit viel älter ist. Wenn ihr ungefragt intime Bilder zugeschickt bekommt oder sexuelle Anspielungen im Chat lest, dann sollten bei euch sofort die Alarmglocken schrillen.
Jolina und Lukas sprechen mit ihren Gästen über diese Gefahr: Cybergrooming. 
Unter Cybergrooming versteht man das Anbahnen sexueller Kontakte im Internet – dabei suchen Erwachsene den Kontakt zu jungen Menschen und versuchen sie in sexuelle Gespräche und Handlungen zu verwickeln. 
Genaue Zahlen, wie viele Kinder und Jugendliche in Deutschland von Cybergrooming betroffen sind, gibt es aktuell nicht. Knapp 4.000 Fälle wurden 2020 vom Bundeskriminalamt erfasst. Da in diese Statistik nur die Fälle einfließen, die der Polizei bekannt geworden sind, ist die Dunkelziffer wahrscheinlich viel höher. Cybergrooming ist eine Straftat und wird dennoch häufig nicht bei der Polizei angezeigt.
Jenny ist heute zu Gast bei Jolina und Lukas und spricht über ihre Erfahrungen mit Cybergrooming: Sie wurde als Teenager von einem Chatpartner erpresst und sexuell missbraucht. 
Außerdem wird Tanja Müller von SOS-Kinderdorf da sein – sie kennt sich richtig gut mit den Gefahren im Internet aus und hat schon vielen Jugendlichen geholfen. Sie weiß, was zu tun ist, wenn man im Internet manipuliert wurde, und wo man sich Hilfe holen kann.
Eine Message ist uns ganz wichtig: Nichts muss euch peinlich sein, und es ist nicht eure Schuld. Wichtig ist, dass ihr euch Hilfe holt. Ihr seid nicht allein, es gibt viele Stellen, an die ihr euch wenden könnt!
 
Die aktuellen Krisen und der Weltschmerz sind überall Thema – und das kann ganz schön belasten. Wir wollen Dir unterschiedliche Arten zeigen und Tipps geben, wie Du damit umgehen kannst – und im besten Fall kommen wir alle nach dieser Folge mit einem (leicht) besseren Gefühl für die Zukunft zurück in den Alltag.
Eine besondere Folge, denn die aktuellen Weltkrisen beschäftigen uns alle - jeden von uns auf eigene Art und jeder von uns geht damit auf eine ganz persönliche Weise um. Deswegen kommen hier verschiedene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu Wort.
  • Der 18-jährige Laurence, der aus Rücksicht auf seinen älteren Vater auf vieles während der Pandemie verzichtet hat oder auch die 20-jährige Allegra, die dadurch zur Ruhe kam und mehr Achtsamkeit für sich und ihr Umfeld gewonnen hat. 
  • Anderen wiederum hat es geholfen aktiv zu werden: Die 18-jährige Janet engagiert sich in der Black Lives Matter Bewegung, Katharina ist 25 und hat bezüglich des Krieges in der Ukraine die Initiative „Bamberg hilft“ mitbegründet.
  • Der 16-jährige Luca von Fridays for Future erzählt uns außerdem, wie ihn v.a. die Klimakrise beschäftigt und warum er trotzdem zuversichtlich ist.
  • Der Trend- und Zukunftsforscher, Autor, Speaker und Podcaster Tristan Horx macht uns am Ende trotz allem große Freude auf unsere Zukunft! Er hinterfragt für uns Generationswerte, Digitalisierung, Mobilität, Globalisierung und Nachhaltigkeit mit kritischen Optimismus und einem humorvollen, visionären Blick. 
Knapp 500.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland leben zusammen mit einem pflegebedürftigen nahen Angehörigen und helfen regelmäßig, z.B. Mutter, Vater, Geschwister oder die Großeltern zu versorgen.
In dieser Folge sprechen wir mit Eva, die lange Zeit ein krankes Familienmitglied gepflegt hat. Sie war 14 Jahre alt, als ihr Stiefpapa, den sie sehr mochte, an Darmkrebs erkrankte. Eva nimmt uns mit in ihren damaligen Alltag zwischen Schule, der Verantwortung zu Hause und auch der ständigen Sorge um ihren Stiefvater.  
In dieser Folge erfährst du, was es bedeutet, ein krankes Familienmitglied zu haben und bei der Pflege zu helfen. Eva erzählt, wie sie mit der zusätzlichen Verantwortung als Jugendliche umgegangen ist. Wie wächst man in die Verantwortung hinein? Welche Aufgaben können Kinder und Jugendliche eigentlich übernehmen und welche nicht? Wie geht man mit Sorgen und Gedanken rund um Krankheit und Tod um?
Wenn du selbst einen Angehörigen oder eine Angehörige pflegst, dann gebührt deinem Einsatz höchste Anerkennung. Leider wird die Care-Arbeit von Außenstehenden häufig nicht ausreichend gesehen, unterstützt und wertgeschätzt. 
Wir haben Tipps, wie und wo du dir Hilfe holen und wie du selbst gut für dich sorgen kannst. 
 
Unser Podcast Gast ist der extrem erfolgreiche Video-Creator Dannero. Über 6 Million Menschen folgen ihm allein auf TikTok, und bewundern seine überraschenden Gedankenexperimente als jüngster professioneller Mentalisten. Seine Fans begeistert er mit effektvollen Videoclips und emotionalen Kurzfilmen mit seinem Hund Nero. Dannero heißt im echten Leben Daniel (Daniel + Nero = Dannero). Sein Gesicht versteckt der Creator immer hinter einer Maske. Bei uns spricht er erstmals öffentlich über seine überstandene Onlinesucht.
Er erinnert sich an Tage, in denen er sich komplett abgeschottet hat und soziale Kontakte nur noch online erlebt hat. Schließlich entwickelt er eine Depression und zieht die Reißleine. Er erkennt, dass er sein Leben dringend ändern muss. Dannero sagt ganz klar: „Ohne die viele Bildschirmzeit wäre ich viel schneller wieder aus diesem psychischen Loch herausgekommen.“ Rückblickend bedauert er, dass es wegen schlechter Noten in der Schule mit seiner Traum-Ausbildung zum Mediengestalter nicht geklappt hat. Dannero´s Anliegen: Junge Menschen vor übermäßigem Medienkonsum bewahren. 
Zusammen mit Jolina und Lukas spricht er daher mit Ben (14), dessen Eltern ihm ständig in den Ohren liegen, dass er zu viel online sei und zu viel zockt. Aber wie viel ist eigentlich zu viel? Wie löst man am besten so einen Konflikt mit den Eltern? Mit welchen fiesen Tricks versuchen dich die App- und Games-Entwickler eigentlich zu ködern? Und was kann man tun, damit man das „echte“ Leben nicht vernachlässigt? Freut euch auf viele Tipps und Anregungen von Dannero und dem Podcast-Team von SOS-Kinderdorf. 
 
Malin ist beim Thema Schulden „ein gebranntes Kind“. Die Schülerin war 16 Jahre alt, als sich ihr Vater von der Familie trennte. Die Familie verlor damit das sichere Einkommen und das zu Hause. Sie mussten bei Bekannten wohnen. Ihre Mutter rutschte in die Privatinsolvenz.
Malin blieb nichts anderes übrig, als neben der Schule hart zu arbeiten und so sich und ihre Familie finanziell über Wasser zu halten.
Welche Erfahrungen und Learning sie bei der Jobsuche, bei ihren zahlreichen Nebenjobs auf dem Weg raus aus den Schulden gesammelt hat, erzählt sie uns in dieser Episode.
Außerdem zu Gast: Margarethe Honisch. Sie ist Finanzexpertin und bloggt unter dem Namen Fortunalista über Geldthemen. Jolina und Lukas sprechen mit ihr über Geld-Glaubenssätze, den ersten Umgang mit Geld und auch darüber, wie man Schulden vermeidet und im Ernstfall wieder in den Griff bekommt.
Wenn das eigene Ess-Verhalten „entgleist“ ist und man zwanghaft ans Essen denkt – viel öfter, als man eigentlich möchte – dann spricht man von einer Essstörung. Dabei steht am Anfang einer Essstörung häufig das Gefühl, zu dick zu sein und abnehmen zu wollen.  Es gibt viele Arten von Essstörungen: Magersucht (Anorexie), Ess-Brech-Sucht (Bulimie), Ess-Sucht (Binge Eating) oder Übergewicht (Adipositas).
Mit unserer systemischen Therapeutin Dr. Karen Silvester gehen wir den Ursachen auf den Grund, sprechen über den Zusammenhang zwischen Psyche und Essen und zeigen mögliche Wege hin zu einem normalen Ess-Verhalten.
Spoiler: Karen spricht nicht nur aus Therapeuten Sicht, sondern auch aus eigener Erfahrung, denn sie war selbst von einer Essstörung betroffen.
Diese Folge hat es in sich: Mit drei spannenden Gästen sprechen wir über das Thema (Cyber-)Mobbing und wie man am besten damit umgeht. In dieser Folge geht es um Learnings und den richtigen Umgang mit Mobbing-Konflikten.
Patrick erzählt uns, warum und wie er selbst zum Mobber wurde, obwohl er jahrelang von seinen Mitschülern angepöbelt, bespuckt und geschubst wurde und sich genau erinnert, wie mies er sich damals gefühlt hat.
Auch Christina wurde gemobbt. Bereits in der Grundschule machten sich ihre Mitschüler über ihre Nase, ihr Gewicht und ihren Namen lustig.  Ihre (Cyber-)Mobbing-Erfahrungen teilen auch unsere Hosts Jolina und Lukas. Denn auch sie wurden schon übel attackiert und angegriffen – persönlich und im Netz.
Außerdem sprechen wir mit Kriminalhauptmeister Martin Ostwinkel von der Polizei München. Was die wenigsten wissen: Mobbing kann eine Straftat sein und auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Wir wollen klären: Wie kann ich mich rechtlich gegen Mobbing und Cybermobbing wehren? Darf man einfach bei der Polizei anrufen, wenn man Mobbing-Opfer geworden ist?
Und auch: Warum man am besten nie ein Nacktfoto von sich versenden sollte.
Unser Podcast-Gast ist die 25-jährige Mia. Ihre Geschichte ist mächtig und komplex und erzählt von ihrer toxischen Familie zwischen Scheidung, Armut, Gewalt und Drogen - und von der Unfähigkeit miteinander über Probleme zu sprechen und diese anzupacken.
Mias Geschichte ist Realität und steht stellvertretend für den Alltag vieler Kinder und Jugendlicher, die in belasteten Familien groß werden. Familie kann man sich nicht aussuchen, das eigene Mindset dagegen schon. Mia hat genau das geschafft. Sie hat sich von ihrer Familie und der Co-Abhängigkeit gelöst. Sie steht heute auf eigenen Beinen und hat gerade ihr Studium abgeschlossen. Wie also „überlebt“ man als Kind in so einem Familien-Chaos? Woher nimmt man die Stärke, das alles zu „ertragen“? Und: Wie schafft man es, sich abzugrenzen und trotz schwieriger Umstände glücklich zu sein?
Zusammen mit Jolina und Lukas gehen wir diesen Fragen mit Mia und der Psychologin Heike Jokisch vom SOS-Kinderdorf Kaiserslautern nach. 
„Was will ich mal werden?“ – Das ist eine Frage, die Du Dir bestimmt auch schon mal gestellt hast und die Du so leicht gar nicht beantworten kannst. Denn eine Entscheidung für einen Beruf ist auch immer eine Entscheidung gegen tausende andere Berufe. Woher sollst Du schließlich wissen, welcher Job Dir liegt, wenn Du noch zur Schule gehst?
Jolina und Lukas erzählen von ihrem eigenen Weg durch den Berufsdschungel, der – Achtung Spoiler – vor allem bei Lukas alles andere als gradlinig verlaufen ist. 
Zusammen mit Diana – die nach einer abgebrochenen Ausbildung ihren Traumjob gefunden hat – und Helga Kugler vom SOS-Kinderdorf Saarland, die schon viele Jugendliche auf dem Weg zum perfekten Beruf unterstützt hat, sprechen Jolina und Lukas darüber, was junge Menschen heute vom Arbeitsleben erwarten. Sie finden für Dich raus, wie man die eigenen Interessen und Talente richtig erkennt und bei der Entscheidung nutzt.
Dazu gibt’s viele Tipps und Anregungen, die Dich auf dem Weg zu Deinem Traumjob begleiten.
Oder hättest du gedacht, dass Du selbst mit Hauptschulabschluss studieren kannst, wenn Du möchtest?
Leider wachsen manche Kinder in einer Umgebung auf, in der ihre Rechte nicht geachtet oder nicht ernst genommen werden. So wie bei Lea. Sie hat erlebt, dass sie in einer gesundheitlichen Krise nicht die nötige Unterstützung bekommen hat. Ohne die Zustimmung ihrer Eltern blieb ihr die passende Therapie verwehrt. Und das, obwohl jedes Kind das Recht auf ein Höchstmaß an Gesundheit, auf Gesundheitsvorsorge und medizinische Betreuung hat.
Kinderrechte haben zum Ziel, dass alle Kinder die Chance haben, glücklich aufzuwachsen und in ein selbstbestimmtes Leben starten zu können. Das Recht auf Gesundheit ist übrigens nur eines von 41 einzelnen Rechten für Kinder. Lea als Betroffene und Karen Silvester von SOS-Kinderdorf geben uns in Folge 3 einen Überblick über diese Rechte.
Adrian (31) hat mehrere Jahre mit mangelndem Selbstwertgefühl, fehlendem Antrieb und sozialem Rückzug hinter sich. Erst durch seinen Mut, sich professionelle Hilfe zu suchen, fand er Schritt für Schritt den Weg aus der Depression. In regelmäßigen Sitzungen mit Psychotherapeuten lernte er, wie er mit negativen Gedanken umgehen und problematische Lebenserfahrungen verarbeiten kann. Adrian sagt heute, dass er sich gesund fühlt und ein glückliches Leben führt. Im Podcast erzählt er von seiner Zeit mit Depression und von seinem Weg raus aus dem dunklen Gedankenkarussell.
Jeremias Geschichte ist ebenso erschütternd wie beeindruckend. Er kommt aus einer Familie, die ausschließlich von Sozialhilfe lebt. Der Vater ist depressiv, die Mutter spielsüchtig. Mit nur 11 Jahren geht er zum Jugendamt und bittet darum, aus der Familie geholt zu werden. Seine Jugend verbringt er im SOS-Kinderdorf Kaiserslautern.
Jeremias hat mit „Kein Pausenbrot, keine Kindheit, keine Chance“ ein Buch darüber geschrieben, wie es sich anfühlt, in Deutschland in Armut aufzuwachsen. Heute studiert er mit Vollstipendium in den USA und möchte im Bereich Politik und Armutsforschung promovieren.

Es begrüßen euch ...

So ist die Idee zum Podcast entstanden

Die Idee und Umsetzung zum Podcasts stammen von den Köpfen hinter SOS-Kinderdorf, die gemeinsam mit Schülern des Karlsgymnasiums München den Namen „ICH & WIR“ entwickelt haben. Den Schülern gefiel am Titel sehr, dass das „ICH“ verdeutlicht, wie einzigartig jeder Mensch mit seiner persönlichen Geschichte ist. Durch das „WIR“ trägt er etwas Verbindendes in sich, denn gerade bei Krisen geht es um die gegenseitige Unterstützung.
„Jede Geschichte und gemeisterte Krise ist es wert, gehört zu werden, denn sie stärkt andere, die sich in einer ähnlichen Situation befinden oder jemanden kennen, den die Erfahrungsberichte ermutigen.“
Georg Falterbaum, Vorstand des SOS-Kinderdorf e.V.


So hilft SOS-Kinderdorf

Die meisten Menschen verbinden SOS-Kinderdorf mit den Kinderdorffamilien. Hier wohnen Kinder, die kurz- oder langfristig nicht mehr in ihrer Familie bleiben können, zusammen mit einer Kinderdorfmutter oder einem Kinderdorfvater. Inzwischen gibt es aber auch Wohngruppen für Kinder, denn nicht jedes Kind ist gut in einer Kinderdorffamilie aufgehoben. Unser oberstes Ziel ist es unter anderem, dass Geschwister gemeinsam untergebracht werden können. 

Damit Kinder erst gar nicht aus ihren Familien genommen werden müssen, unterstützen wir Familien frühzeitig. Bei den frühen Hilfen erhalten Familien mit Babys und Kleinkindern Hilfe und Beratung. Außerdem helfen wir Familien in Notlagen mit den ambulanten Hilfen und der Erziehungsberatung, einen Weg aus der Krise zu finden. An einigen Standorten sind diese und weitere unterstützdende Angebote in einem sogenannten Familienzentrum zu finden. Eines davon befindet sich in Berlin-Hellersdorf.

Auch im Bereich Bildung und Ausbildung sind wir aktiv. In vielen Familienzentren bieten wir beispielsweise Hausaufgabenhilfen an. Mit der Schulsozialarbeit helfen wir an Schulen, dass benachteiligte Kinder dieselben Bildungschancen haben wie andere. Aber wir helfen beispielsweise auch Alleinerziehenden wieder einen Fuß in die Erwerbstätigkeit zu bekommen.

Wir sind SOS-Kinderdorf

SOS-Kinderdorf macht sich seit 60 Jahren für die Bedürfnisse, Anliegen und Rechte von Kindern stark. Nach den SOS-Kinderdörfern sind in Deutschland und in der ganzen Welt viele weitere SOS-Angebote für Kinder und Jugendliche, Mütter und Familien entstanden. Unterstützen Sie unsere Arbeit, indem Sie spenden oder eine Patenschaft übernehmen. SOS-Kinderdorf geht mit Ihren Spenden besonders verantwortungsbewusst um. Seit vielen Jahren wird SOS-Kinderdorf dafür mit dem DZI-Spenden-Siegel ausgezeichnet.
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 129519008

Benötigen Sie Hilfe?

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Telefon: 089 12 60 61 62
Mo. - Do. von 9:00 - 15:30 Uhr und Fr. von 9:00 - 13:00 Uhr