Hausgemeinschaften Hof Bockum

Fester Halt in der Gruppe

In jeder Hausgemeinschaft leben sieben bis acht Menschen mit Behinderung mit den sogenannten Hauseltern. Außerdem gehören zeitweise Freiwilligendienstleistende zur Hausgemeinschaft. Wie der Alltag dieser Menschen aussieht?
Alle Bewohner*innen haben ein eigenes Zimmer mit eigenem Schlüssel. Das entspricht dem menschlichen Bedürfnis nach
  • Schutz
  • Sicherheit
  • Rückzug
  • Selbstbestimmung über eigenen Raum
Daneben finden die Bewohner*innen in den Hausgemeinschaften so viel familiäre Struktur, wie sie noch benötigen. Das kann helfen, sich vom Elternhaus zu lösen. Damit werden in vertrauten Strukturen und Wege zur Verselbständigung entwickelt und die Bewohner*innen können Entwicklungsschritte, die sie in der Vergangenheit nicht vollzogen haben, nachholen.
Wichtige Regeln der Hausgemeinschaften
  • Jede Hausgemeinschaft ist eine überschaubare Gruppe mit festen Bezugspersonen. Das vermittelt Sicherheit
  • Alle Mitglieder einer Hausgemeinschaft sind daran beteiligt, dass die Gemeinschaft funktioniert und die anfallenden Aufgaben bewältigt werden
  • Die Hausgemeinschaft bietet als soziales Gefüge ein umfassendes Lernfeld zur Gestaltung sozialer Beziehungen
  • Die Hausgemeinschaft versorgt sich selbst. Das beinhaltet auch, dass die meisten Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden. Hier bietet sich die Gelegenheit der Begegnung und des Austausches.
Lebenspraktische Fähigkeiten können in einem alltagsbezogenen Rahmen erlernt werden. Der individuelle Hilfebedarf ist ausschlaggebend dafür, ob die Bewohner*innen langfristig in einer Hausgemeinschaft leben oder im Zuge der Verselbständigung in eine Wohngruppe mit geringerer Betreuungsintensität ziehen können.

Ihre Ansprechpartnerin

Imke Röske
Bereichsleitung Wohnen
Bockum 10
21385 Rehlingen
Telefon: 04132 9129-0
Fax: 04132 9129-25
imke.roeske@sos-kinderdorf.de