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Familien stärken SOS-Kinderdorf
Offene Angebote in Deutschland

Wirkungsbericht "Starke Gemeinschaft, starke Familien in Deutschland"

Das haben wir 2020 erreicht

Die Coronakrise hat ohnehin schon sozial belastete Familien auf eine harte Probe gestellt. Vor allem für Alleinerziehende sowie Kinder aus armen oder bildungsfernen Elternhäusern kamen neue Probleme hinzu. Das Zuhause war auf einmal Klassenzimmer und Büro zugleich, der Platz beengt und die sozialen Kontakte aufs Minimum beschränkt.

Wir haben unsere Angebote in den Familienzentren ausgebaut und umstrukturiert, um Familien auch weiterhin in ihrem Stadtteil zu unterstützen. Sie bleiben Orte der Begegnung, an denen zum Mitmachen motiviert und unkompliziert Hilfe geleistet wird. 2020 nahmen Kinder, Jugendliche, Senioren und Familien die offenen Hilfen 580.953 Mal in Anspruch.

Die offenen Angebote helfen den Familien und Einzelpersonen dabei:

  • verlässliche Ansprechpartner zu finden, die sie flexibel unterstützen und entlasten, damit sie den gesellschaftlichen und alltagspraktischen Anforderungen gerecht werden können;
  • gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften Problemlagen und Ressourcen zu identifizieren, um anstehende familiäre Krisen präventiv zu verhindern;
  • soziale Gemeinschaft zu erleben und sich zugehörig zu fühlen;
  • Chancengerechtigkeit zu erfahren und ihr Selbstvertrauen zu stärken;
  • einen Ort zu haben, an dem sie sich ausprobieren und ihre Potenziale entfalten können;
  • neue Perspektiven für ihr Leben und/ oder ihren Stadtteil zu entwickeln.

Aufgrund von Corona ist es noch wichtiger, zusammen zu halten. Daher haben wir unsere Spende 2020 verdoppelt.

Michaela aus Detmold, Spenderin

Wege in die Selbstständigkeit

Kinder verdienen es glücklich und geborgen groß zu werden. Geldnot oder persönliche Probleme der Eltern können weitreichende Folgen für ihr Wohlbefinden haben. Hier steht SOS-Kinderdorf zur Seite.

Damit die Lebensqualität für sozial belastete oder isolierte Familien steigt, bietet SOS-Kinderdorf bundesweit zahlreiche offene Angebote an. In den Mütter- und Familienzentren, Mehrgenerationenhäusern sowie Stadtteil-, Kinder- und Jugendtreffs können sie sich unkompliziert und ohne Zwang in der Nähe Unterstützung holen. 

Das Konzept soll dazu beitragen, dass Familien erst gar nicht in ausweglose Situationen kommen. Die Hemmschwelle der Angebote ist gering, da sie für jeden zugänglich, meist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung stattfinden. Sie sollen Kindern und Jugendlichen die Chance geben, unabhängig ihres sozialen Status, fröhlich und gesund aufzuwachsen. Familien werden durch Hilfe zur Selbsthilfe in ihrer Eigeninitiative gestärkt. Der Fokus liegt auf der Gemeinschaft: Wer sich angenommen und zugehörig fühlt, blickt auch mit Selbstvertrauen in die Zukunft. Das zeigt auch die Geschichte des siebenjährigen Florian.* Unsere offenen Angebote richten sich an Menschen jeden Alters. Wie bereichernd das Zusammenspiel unterschiedlicher Generationen sein kann, zeigt ein Projekt aus dem Kinderdorf Salzgitter.

* Namen, Abbildungen und biografische Details wurden zum Schutz der realen Personen geändert.

Ihre Spende wirkt

Die offenen Hilfen sind ein wesentlicher Bestandteil der Angebotsvielfalt von SOS-Kinderdorf. Bundesweit finden in 36 der 39 Einrichtungen Angebote statt. 2020 nahmen Kinder, Jugendliche und Familien insgesamt 580.953 Mal die hilfreichen Maßnahmen in Anspruch.

Unkomplizierte Hilfe für Familien

257.386 Mal haben Angebote Familien in belasteten Lebenssituationen geholfen, ihren Alltag besser zu bewältigen. In den Familienzentren konnten sie ihre Bindung stärken und Eltern die Erziehungsfähigkeit fördern.

Frühe Hilfen für Familien

53.159 Mal haben werdende oder junge Eltern die Frühen Hilfen angenommen. Sie wurden in der Schwangerschaft sowie vor und nach der Geburt begleitet.

Mittagstisch und Second-Hand-Läden

106.055 Mal haben Familien und Einzelpersonen in den Familienzentren vergünstigt gegessen oder preiswerte Second-Hand-Kleidung gekauft.

Angebote für Kinder und Jugendliche

99.839 Mal haben Kinder und Jugendliche Treffs aufgesucht, um sich mit Gleichaltrigen auszutauschen oder pädagogischen
Rat einzuholen. Freizeitangebote in Sport, Musik oder Kultur förderten sie individuell.

Chancengleichheit für alle

64.514 Mal haben Familien sowie junge und sozial schwache Menschen durch Integrations-, Förder-, oder Sozialraumprojekte Unterstützung erfahren.