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Hilfe zur Selbsthilfe: Familien bekommen Unterstützung, um sich selbst zu versorgen
Familien stark machen

Wirkungsbericht "Familienstärkung in Afrika"

Das haben wir 2018 erreicht

Eine starke Familie ist die wichtigste Grundlage für die positive Entwicklung eines Kindes. Weltweit setzt sich SOS-Kinderdorf deshalb mit seinen Familienstärkungsprogrammen dafür ein, dass Familien aus sozialen Brennpunkten nicht an Armut und Not zerbrechen. Auch in Afrika ist SOS mit dem Programm aktiv und konnte hier im vergangenen Jahr 6.478 Kindern, Jugendlichen und Eltern zur Seite stehen.

Präventiver Ansatz

Mit seinen Programmen zur Familienstärkung verfolgt SOS-Kinderdorf vor allem einen präventiven Ansatz. Dieser zielt darauf ab:

  • die speziellen Bedürfnisse von Kindern zu gewährleisten, z.B. in medizinischer oder materieller Hinsicht und in Bildungsfragen
  • die Ressourcen der Familien zu stärken, damit sie selbstständig für die bestmögliche Betreuung und den Schutz der Kinder sorgen können, z.B. durch Sicherung einer verlässlichen Einkommensquelle oder Erziehungsberatung;
  • benachteiligte Kinder und ihre Familien innerhalb ihrer Dorfgemeinschaft in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden besonders zu unterstützen.
Zahlen, Daten, Fakten

Das haben wir 2018 erreicht

328

Eltern bekamen Hilfe bei der Existenzgründung und Ressourcenverwaltung

3699

Kinder besuchten die Grund- oder Sekundarschule.

6478

Kinder, Jugendliche und Eltern in sieben afrikanischen Ländern haben unsere Hilfsangebote genutzt.

995

Familien wurden ärztlich versorgt oder krankenversichert.

Circle-Smile

902

Jugendliche nahmen an Kursen zur Vorbereitung auf die Selbstständigkeit teil.

64

der ehemaligen Teilnehmer bringen gute Leistungen in Schule und Ausbildung

Familienstärkung im Burundi

Burundi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, zwei Drittel der Bevölkerung leben von weniger als 1,25 US-Dollar am Tag. Politische Instabilität, das geringe Bildungsniveau und die weite Verbreitung von HIV/Aids verschärfen die Lage in dem westafrikanischen Staat zusätzlich. Um Kinder und Familien vor Ort zu unterstützen, ist SOS-Kinderdorf seit 1976 in Burundi aktiv. Seit 2004 sind die Familienstärkungsprogramme ein wichtiger Teil dieser Arbeit.

Hilfe zur Selbsthilfe: Familien bekommen Unterstützung, um sich selbst zu versorgen

Hilfe zur Selbsthilfe: Familien bekommen Unterstützung, um sich selbst zu versorgen

Hierfür bietet SOS beispielsweise Eltern-Workshops und Gesundheitsaufklärung an. Außerdem werden Kosten für Arztbesuche und Schulgebühren übernommen und Lebensmittelpakete an Bedürftige verteilt. Auch werden Familien bei der Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden unterstützt. Eine wichtige Säule aller Familienstärkungsprogramme ist die berufliche Weiterbildung, mit deren Hilfe Familien sich eine eigene Existenz aufbauen können. Da in Burundi die Landwirtschaft nach wie vor ein wichtiger Wirtschaftszweig ist, vermittelt SOS vor allem die entsprechenden Techniken des Ackerbaus und der Viehzucht.

Die teilnehmenden Familien können so zum Beispiel lernen, wie man Grundnahrungsmittel anbaut, erntet und verkauft, oder sie bekommen einige Nutztiere gestellt, um sich so künftig ihr Einkommen nachhaltig zu sichern. Dass das gut funktioniert, belegen Zahlen: Ein Großteil der Teilnehmer der Familienstärkungsprogramme kann nach Abschluss der Maßnahmen langfristig selbst für sich und ihre Familien sorgen.

Mit Ihrer Spende helfen Sie 

  • laufende Kosten für die Programme zur Familienstärkung zu finanzieren;
  • Nahrungsmittel, medizinische Versorgung und Bildungsmaterialien anzuschaffen;
  • Starthilfen zur Existenzgründung von Familien zu sichern;
  • die Kosten für die SOS-Sozialarbeiterinnen und -Sozialarbeiter zu decken.

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