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Zala schöpft neue Hoffnung

Start in ein neues Leben

In Äthiopien sind Hunger und Armut immer noch bitterer Alltag für einen Großteil der Bevölkerung. Ein Weg, um gerade jungen Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen, ist das SOS-Berufsausbildungszentrum in Kality, einem Vorort von Addis Abeba. Hier können Jugendliche ein Handwerk lernen und so den Kreislauf der Armut durchbrechen.

Davon, dass sich ihr Leben schon bald zum besseren wendet, ist Zala* überzeugt. Die große Wende anstoßen, sollen all die neuen Fähigkeiten, die ihr derzeit im SOS-Berufsausbildungszentrum in Kality beigebracht werden.

Die 18-Jährige macht eine Ausbildung zur Elektrikerin. „Ich habe diese Ausbildung gewählt, weil mein Land Menschen mit diesen Fähigkeiten braucht. In Äthiopien wird gerade viel gebaut und die Nachfrage nach Elektrikern ist groß“, sagt sie.

Für die 18-Jährige ist die Ausbildung kostenlos, sie bekommt ein Stipendium. Anders hätte sie sich den Traum von der Elektriker-Karriere auch nicht ermöglichen können. „Über meine Kindheit kann ich nichts Gutes erzählen“, sagt sie. „Meine Mutter hatte es nicht leicht, wir waren arm.“ Obwohl Zala gerne zur Schule ging, brach sie sie in der 10. Klasse ab, um Geld zu verdienen. Erst als sie von der Ausbildung in Kality erfuhr, wandte sich ihr Leben zum besseren.

137 Auszubildende hat das SOS-Berufsausbildungszentrum. Sie werden hier in den vier Bereichen Holzverarbeitung, Metallverarbeitung, Automechanik und Elektro- und Sanitärinstallation betreut. 90 Prozent der Jugendlichen finden nach der Ausbildung eine Arbeit.

Zala wird ihre Ausbildung in einem Jahr abschließen und hofft, dann nicht nur für sich sondern auch für ihre Mutter sorgen zu können. Das SOS-Berufsausbildungszentrum wird ihr hierfür die besten Voraussetzungen mit auf den Weg geben.

Zala bei Ihrer Arbeit: Im Berufsausbildungszentrum übt die 18-Jährige das Verkabeln.

Zala bei Ihrer Arbeit: Im Berufsausbildungszentrum übt die 18-Jährige das Verkabeln.

*Namen zum Schutz der betroffenen Personen geändert