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Mutter Andrea mit zwei Mitarbeitern von SOS-Kinderdorf in Benin.
Hilfe für Andrea und ihre sieben Kinder

Bildung für eine ganze Familie

In die Schule gehen, eine Ausbildung machen, Geld verdienen: für viele Menschen sind diese Dinge ganz selbstverständliche Schritte auf dem Weg in ein eigenständiges Leben. Doch gerade in ärmeren Ländern stehen diese Möglichkeiten noch immer nicht allen offen. So auch im westafrikanischen Benin, wo oftmals ganze Familien in einem ständigen Teufelskreis aus Armut und mangelnder Bildung leben.

Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, setzt sich SOS-Kinderdorf bereits seit 1987 in dem westafrikanischen Land auch mit verschiedenen Bildungsmaßnahmen ein. So können Kinder bei SOS beispielsweise Kindergarten und Grundschule besuchen oder bekommen Schulmaterialen und –gebühren finanziert. Jugendliche bekommen Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und für die Eltern sorgt SOS mit verschiedenen Berufsbildungs- und Schulungsmaßnahmen.

Wie gut dieser Ansatz funktioniert, zeigt der Fall von Andreas Familie. Andrea stand nach dem Tod ihres Mannes plötzlich alleine mit ihren sieben Kindern dar. Die Mutter hatte, wie viele Frauen in Benin, nicht die Mittel, um die Familie zu ernähren. Die Kinder mussten die Schule abbrechen. In ihrer Not wandte Andrea sich an das SOS-Kinderdorf in Natitingou, wo ihr umgehend mit verschiedenen Maßnahmen geholfen wurde.

So übernahm SOS die Kosten für die Schulausbildung der Kinder, half mit Lebensmitteln und Geld für die Miete. Damit Andrea langfristig selbstständig für ihre Familie sorgen kann, unterstützte SOS sie außerdem dabei eine Schneiderlehre zu machen. Inzwischen hat sie sich als Näherin selbstständig gemacht und verdient genug, um sich und ihre Kinder zu ernähren.

Als Andreas Mann starb, stand sie mit ihren Kindern alleine da - ohne Job, ohne Geld, ohne Unterstützung. In Benin ist das eine lebensbedrohliche Situation, denn hier gibt es kein Sozialsystem und keine staatliche Hilfen. Doch Andrea hatte Glück: das SOS-Kinderdorf Natintingou nahm sie und ihre Kinder in das Familienstärkungsprogramm auf.

Die Probleme im Benin auf einen Blick




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