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Bildung in Afrika SOS-Kinderdorf
Unsere Erfolge im Jahr 2020

Bildung für Afrika

Bildung ist ein wichtiges Fundament für das Erwachsenenleben und ein Menschenrecht. Dennoch bleiben zentrale Bausteine wie Schule, Berufsausbildung oder Universität – die für uns selbstverständlich sind – für viele afrikanische Kinder und  Jugendliche unerreichbar. Im Jahr 2020 kamen die Coronapandemie und die zur Eindämmung verhängten Beschränkungen erschwerend hinzu. 67 Millionen Kinder hatten keinen Zugang zu Fernunterricht.

SOS-Kinderdorf setzt sich weiter dafür ein, mehr Menschen einen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Mit unserer Arbeit haben wir letztes Jahr rund 11.000 Menschen in Afrika erreicht.

Dabei verfolgen wir drei Hauptziele:

  • Bildung für bedürftige Kinder
  • Benachteiligte Jugendliche auf ihrem Bildungsweg unterstützen
  • Familienstärkung
Bildung in Afrika

Das haben wir 2020 erreicht

11172

1025

Kinder bekamen Schuluniformen oder -materialien.

9636

408

Eltern nahmen Beratung oder Schulungen zum Thema Kinderbetreuung und Kinderschutz wahr.

46040

7393

Kinder besuchten die Grund- oder Sekundarschule.

Bildung ist Zukunft

Burundi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die politische Lage ist instabil, es gibt kaum Arbeitsplätze, und viele Menschen müssen als Selbstversorger von der Landwirtschaft leben.

Problemlagen in Burundi:

  • 31,6 Prozent der Erwachsenen sind Analphabeten.
  • Über zwei Drittel der Bevölkerung leben von weniger als 1,90 US-Dollar am Tag.
  • 47,7 Prozent der Stadtbevölkerung leben in Slums.
  • Über 40 Prozent der Kinder beenden die Grundschule nicht.*

Im Jahr 2020 erhielten 2.078 Kinder und Jugendliche an unseren Schulen in Burundi eine qualitativ hochwertige Ausbildung.

Bildung Voraussetzung für selbständiges Leben

Ein Großteil der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, viele hungern, Aids und armutsbedingte Krankheiten sind
weitverbreitet. Bildung ist eine der besten Voraussetzungen für ein selbstständiges Leben in Gesundheit und ohne Armut. Oft fängt sie schon im Kindergarten an, spätestens aber mit der Grundschule. 

Die Einschulungsrate in Burundi ist seit Abschaffung der Schulgebühren zwar gestiegen, doch viele Kinder schließen die Schule nie ab. Die Arbeitslosigkeit im Land ist hoch, die hohe Inflation hat die Preise für Dinge des täglichen Bedarfs stark steigen lassen und viele Menschen in die Armut getrieben. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, unterstützen wir Familien, Kinder und Jugendliche mit Bildungsangeboten in unseren Kindergärten, Kinderdörfern, Schulen, Jugendeinrichtungen und Familienstärkungsprogrammen.

Vielseitiges Bildungsangebot

In Burundi betreiben wir an unseren drei Standorten in Bujumbura, Muyinga und Rutana SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen. In Rutana und Muyinga gibt es einen an das SOS-Kinderdorf angeschlossenen Kindergarten, den auch Kinder aus der Umgebung besuchen. Die Jugendlichen, die ihren Kinderdorffamilien entwachsen und eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren möchten, haben die Möglichkeit, in die betreuten Wohngemeinschaften der SOS-Jugendprogramme zu ziehen.

Dort entwickeln sie mit der Unterstützung qualifizierter Betreuern eine positive Zukunftsperspektive und lernen, zunehmend eigene Entscheidungen zu treffen. Ausbildungs- und Studiengebühren werden übernommen. Unsere Familienstärkungsprogramme in Bujumbura und Rutana unterstützen Kinder bedürftiger Familien bei den Kosten für Schulgebühren und -materialien, zudem bieten wir Fortbildungen an und leisten Beratung in Erziehungs- sowie Gesundheitsfragen. 418 Eltern erhielten im Jahr 2020 Erziehungsberatung oder psychosoziale Unterstützung.

* Quelle: https://data.worldbank.org/country/BI

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