Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei SOS-Kinderdorf
Angebote in Deutschland

Umfassendes Engagement vom Kinderdorf bis zur Berufsausbildung

SOS-Kinderdorf hat 2017 deutschlandweit 38 Einrichtungen betrieben. An über 230 Standorten gibt es mehr als 800 Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien in erschwerten Lebenslagen. Im Jahr 2017 konnten so rund 108.000 Menschen erreicht und unterstützt werden.

In den stationären Angeboten, den Kindertagesstätten und in den berufsorientierenden Angeboten wurden 2017 über 11.000 Kinder und Jugendliche dauerhaft oder zeitweise betreut, beschäftigt und ausgebildet. In den Beratungszentren sowie im Rahmen der ambulanten Hilfen zur Erziehung waren die SOS-Fachkräfte in fast 12.000 Fällen aktiv. Die offenen Angebote wurden im Jahr 2017 über 1,6 Millionen Mal genutzt. 

Mitunter stoßen präventive Arbeit und ambulante Unterstützung an ihre Grenzen. In diesen Fällen übernahm auch 2017 der stationäre Bereich des Vereins die Unterstützung oft schwer belasteter Kinder und Jugendlicher außerhalb ihres Elternhauses: 2.065 Kinder und Jugendliche wurden in den 111 Kinderdorffamilien und anderen Vollzeitwohnmöglichkeiten betreut.

Hilfe zur Selbsthilfe 

Mit dem weiteren Ausbau des präventiven und niederschwelligen Bereichs sowie der schulorientierten Angebote hat SOS-Kinderdorf zu einer Förderung so früh wie möglich und einer Befähigung zur Selbsthilfe, wo immer möglich, beigetragen.

108000

Menschen hat SOS-Kinderdorf im Jahr 2017 in Deutschland erreicht und unterstützt.

38

Einrichtungen unterhält SOS-Kinderdorf in Deutschland.

2.065

Kinder und Jugendliche wurden in den 111 Kinderdorffamilien und anderen Vollzeitwohnmöglichkeiten betreut.

Ein guter Start für alle Kinder 

Bundesweit besuchen die meisten Drei- bis Fünfjährigen und alle über Sechsjährigen den Kindergarten beziehungsweise die Schule. Diese Einrichtungen spielen daher für die präventive und niederschwellige Arbeit eine wichtige Rolle: In Kita und Schule sind auch diejenigen Kinder mit ihren Familien erreichbar, denen auf anderem Wege der Zugang zu präventiven  unterstützungsangeboten nicht möglich ist. Deshalb etabliert SOS-Kinderdorf gezielt fördernde Strukturen in Regeleinrichtungen wie Kita und Schule – also am alltäglichen Lern- und Lebensort der Kinder. Dies kommt gerade Kindern aus
ökonomisch und sozial benachteiligten Herkunftsfamilien besonders zugute.

Eine Zukunft für junge Menschen

Eine wichtige Aufgabe ist auch die Unterstützung junger Menschen ohne Ausbildung, Schulabschluss und Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe. Daher unterstützt SOS-Kinderdorf junge Menschen unter anderem auch durch berufsqualifizierende Angebote. 4.653 Jugendliche und junge Erwachsene hat er in Berufsausbildungseinrichtungen ausgebildet
oder dort qualifiziert und beschäftigt.

* Schätzung auf Basis der betreuten Personen in den stationären Angeboten, im Bereich Kindertagesbetreuung und in berufsbildenden Angeboten, den bearbeiteten Fällen in der ambulanten Arbeit und Beratung sowie den erhobenen Stammnutzungen im offenen Bereich.


Hier geht’s zum vollständigen Jahresbericht.