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Aktuelles

Tipps für aktuellen Lockdown

21. Dezember 2020

Die Zeit im Lockdown wird für viele Eltern wieder eine große Herausforderung. Arbeiten, Home Office und Kinderbetreuung gleichzeitig. Kinder, deren Freizeitbeschäftigungen wieder ausfallen müssen. Und die Sorgen um die Zukunft noch dazu. Dr. Karen Silvester, Diplompädagogin und Expertin für Familienfragen bei SOS-Kinderdorf gibt Tipps für die kommende Zeit im Lockdown und Corona-Weihnachten.


Tipp 1: Ziele für Weihnachten definieren

Nehmen Sie sich ein paar Momente gemeinsam mit dem Partner, die persönlichen Ziele für Weihnachten zu definieren. Welche Bedürfnisse, Vorstellungen und Wünsche stimmen überein und an welchen Stellen können bereits kleine Kompromisse helfen, Streit und Stress bereits vorzubeugen.

Tipp 2: Offen sein

In diesem Jahr fallen manche lieb gewonnenen weihnachtlichen Rituale aus. Vielleicht fällt es Ihnen auch deswegen schwer, weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen. Akzeptieren Sie das und sprechen es aus! Vielleicht führt so ein Gespräch zu Entspannung – oftmals ist es erstaunlich, wie viel weniger andere von uns erwarten, wenn wir nachfragen und uns öffnen.

Tipp 3: Sich diese anstrengende Zeit eingestehen

Machen wir uns nichts vor: Es ist eine anstrengende Zeit. Das lässt sich nicht schön reden. Es mag einem so vorkommen, als ob man allem machtlos ausgeliefert ist. Genau dann ist es wichtig, sich vor Augen zu führen,,  was wir selbst in der Hand haben und gestalten können. An den Regeln können wir nichts ändern. Wie wir die Zeit mit unserer Familie im Rahmen des Möglichen gestalten, jedoch schon!

Tipp 4: Sich Ruhe gönnen

Natürlich ist das nicht in jeder Situation so leicht umsetzbar. Hier braucht es die Sensibilität des Umfeldes und den eigenen Mut, rechtzeitig zu sagen, wann etwas zu viel wird. Machen Sie sich klar: Keiner kann durchgehend funktionieren. Jeder braucht Oasen, in denen er wieder Energie auftankt. Das kann ein Spaziergang sein, die Yoga-Stunde online, Musik hören oder ein Mittagsschlaf. Ganz egal was, Hauptsache es gibt in diesem kurzen Freiraum keine anderen Pflichten. Durch diesen Energiepuffer fällt es leichter, den berechtigten Bedürfnissen der Kinder dann wieder gerecht zu werden.

Tipp 4: Corona-Weihnachten – Offen mit Kindern sprechen und in Planung einbeziehen 

Kinder leben nun schon fast ein Jahr mit diesem „Corona“. Ein Jahr ist für ein Kind eine sehr lange Zeit. Im Alltag haben sie sich bestimmt schon an viele neue Verhaltensweisen, Ver- und Gebote gewöhnt. 

Je nach Alter haben Kinder aber schon die Idee „Weihnachten ist unumstößlich“. Deshalb ist es zuerst einmal wichtig, dass Eltern mit ihren Kindern offen darüber reden, was dieses Jahr anders wird. Vergessen Sie nicht, auf Augenhöhe zu erklären und Ihre Kinder in die Planungen mit einzubeziehen. Kinder sollten das Gefühl haben, dass sie etwas tun können. Zum anderen: Erzählen Sie, wie sie den Weihnachtsabend planen – und betonen Sie, dass nicht alles, aber (hoffentlich) vieles so werden wird wie immer.Überlegen Sie gemeinsam als Familie, was trotz der Corona-Lage möglich ist.

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