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Aktuelles

Flüchtlingskrise an der türkisch-griechischen Grenze

10. März 2020

Inmitten der zunehmenden Spannungen an der türkisch-griechischen Grenze fordert SOS-Kinderdorf International den sofortigen Schutz von Kindern und ihren Familien.

"Wir verurteilen alle Formen von Gewalt auf das Schärfste und fordern Entscheidungsträger und Behörden auf, dafür zu sorgen, dass Kinder, die aus ihrem Zuhause fliehen, vor Gewalt geschützt werden und Zugang zu Sicherheit und angemessener Betreuung haben. Regierungen können sich nicht von Kindern abwenden. Die Regierungen müssen die Verantwortung für die Gewährleistung der Betreuung und des Schutzes von Kindern, die Sicherheit suchen, mittragen", sagte Steffen Braasch, Chief Executive Officer (interim) und Chief Financial Officer von SOS-Kinderdorf International.  

Kinderschutz muss immer gewahrt werden

Kinder sollten in erster Linie immer wie Kinder behandelt werden. Ihr Recht auf Fürsorge und Schutz muss unter allen Umständen gewahrt werden.

"Gemeinsam mit unseren institutionellen und zivilgesellschaftlichen Partnern ist SOS-Kinderdorf bereit, Teil einer starken gemeinsamen Reaktion zu sein, indem es Kindern, die ihr Leben wieder aufbauen wollen, Betreuung sowie psychosoziale und pädagogische Unterstützung bietet", sagte Steffen Braasch.   

Lager sind nie der richtige Ort für ein Kind. Die Staaten sollten eine hochwertige gemeindenahe Betreuung anbieten. Dazu gehört auch der Zugang zu wichtigen Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung, Bildung und psychosoziale Unterstützung. 

Familien müssen zusammenbleiben

Kinder sollten nicht von ihren Familien getrennt werden, es sei denn, es liegt in ihrem Interesse, und sie sollten niemals inhaftiert werden. Unbegleitete und getrennte Kinder sollten mit ihren Familien wieder zusammengeführt werden, wo es in ihrem Interesse liegt, und eine qualitativ hochwertige alternative Betreuung erhalten, die ihren individuellen Bedürfnissen entspricht. 

Auch SOS-Kinderdorf Griechenland ist von den aktuellen Geschehnissen betroffen. 

Unsere Organisation unterstützt täglich etwa 200 Kinder im Kara Tepe-Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos. Die jüngsten Spannungen auf der Insel zwangen SOS-Kinderdorf Griechenland, wie viele NGOs, ihre Aktivitäten für eine Woche vorübergehend einzustellen. Am 4. März konnten die SOS-Mitarbeiter jedoch nach Kara Tepe zurückkehren und die SOS-Bildungs- und psychosozialen Unterstützungsprogramme fortsetzen. 

Neben dem Programm für Kinder und Familien in Kara Tepe betreibt SOS-Kinderdorf Griechenland Tageszentren in Athen, Kreta und Thessaloniki. Diese Zentren unterstützen jeden Monat etwa 400 Flüchtlinge und Migranten, unabhängig von ihrer Herkunft. SOS-Programme bieten auch Kindern ohne elterliche Betreuung, einschließlich unbegleiteter Migranten- und Flüchtlingskinder, eine qualitativ hochwertige Betreuung in einem familiären Umfeld.

Geflüchtete Lesbos Griechenland

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