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Aktuelles

Kämpfe im Norden Äthiopiens

24. November 2020

SOS-Kinderdorf Äthiopien hilft Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in Not

Anfang November brach in der im Norden Äthiopiens gelegenen Region Tigray ein bewaffneter Konflikt zwischen der äthiopischen Regierung und der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) aus.

Tausende von Menschen sind seither geflohen und haben im benachbarten Sudan Sicherheit gesucht. Hunderte starben, 2,3 Millionen Kinder sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.  SOS-Kinderdorf Äthiopien betreibt ein SOS-Kinderdorf sowie ein SOS-Familienstärkungsprogramm in Mekelle, der Hauptstadt der Region.

Sahlemariam Abebe, der nationale Direktor von SOS-Kinderdorf Äthiopien berichtet im Interview über die aktuelle Lage vor Ort.

Wie ist die Situation vor Ort in der Nähe unserer SOS-Kinderdörfer?

„Wie Sie sich vorstellen können, ist es seit Ausbruch des bewaffneten Konflikts kaum möglich Informationen aus der Region Tigray zu erhalten. Daher ist es sehr schwierig zu sagen, wie die Situation vor Ort wirklich aussieht. Über die UNO erhielt ich letzte Woche die Meldung, dass Mekelle und seine Umgebung sicher seien. Damals fanden die Kämpfe hauptsächlich in der Grenzregion zu Tigray statt. Heute erfuhren wir aus den nationalen Medien, dass die Kampfhandlung  Richtung Mekelle voranschreiten. Ich weiß nicht genau, wie sich dies auf das SOS-Kinderdorf auswirken wird.“

Wie weit sind die Kämpfe vom SOS-Kinderdorf Mekelle entfernt?

„Nach Angaben der Regierung finden die Kämpfe an verschiedenen Fronten statt. Während einige der Fronten sehr weit von Mekelle entfernt sind (bis zu 180 Kilometer), ist eine andere lediglich ca.  47 Kilometer weit weg.“

Inwieweit können Sie den Kindern und Familien im SOS-Kinderdorf sowie dem SOS-Familienstärkungsprogramm helfen und sie schützen?

„Bisher konnten wir den Familien der beiden Einrichtungen leider noch keine Hilfe zukommen lassen. Dies ist vor allem auf den fehlenden Zugang zu der Region Tigray zurückzuführen. Selbst die UNO verhandelt noch mit beiden Regierungen (föderal und regional) über den Zugang.“

Welche Optionen haben Sie für den Fall, dass die Situation eskaliert?

„Sollte die Situation eskalieren und direkte Auswirkungen auf die SOS-Familien haben, werden wir uns dafür entscheiden, sie zu evakuieren. Wir haben diesbezüglich bereits grünes Licht von UNOCHA erhalten.“

Sie möchten für das SOS-Kinderdorf Äthiopien spenden?

Ob monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich – auch ein kleiner Beitrag ist für uns sehr wertvoll, um Kindern und Jugendlichen in Äthiopien einen positiven Start ins Leben zu ermöglichen. Wenn Sie speziell für SOS-Kinderdorf in Äthiopien spenden möchten, dann vermerken Sie dies bitte im Freitextfeld mit „Spende für SOS-Kinderdorf Äthiopien“


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