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Internationaler Tag des Glücks

20. März 2019

Glück

Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

Heute, am 20. März, feiern wir den internationalen Tag des Glücks. Doch was bedeutet für Sie Glück? Vielleicht sind es die ersten Sonnenstrahlen im Frühling oder die ersten Schneeflocken im Winter. Vielleicht macht es Sie glücklich, wenn Sie Zeit mit ihren Freunden und ihrer Familie verbringen können. Oder wenn Sie nach einem langen Tag nach Hause kommen – sich geborgen und sicher fühlen können.

Für SOS-Kinderdorf steht fest: Glück ist eine Familie zu haben, die für einen da ist.

Glück ist ein Zuhause zu haben

Siggi

Siggi lebt seit seiner Geburt in sozialen Einrichtungen, seit zwei Jahren im SOS-Kinderdorf. Siggi ist jetzt fünf Jahre alt. Seine Mutter leidet unter einer kognitiven Störung und konnte sich nicht rund um die Uhr um ihn kümmern. Doch sie besucht ihn viermal die Woche für ein paar Stunden. Erziehung als Teilzeit funktioniert für Siggis Mutter. 

Alle Kinder in den Kinderdorffamilien haben ihre ganz eigene Geschichte. Das SOS-Kinderdorf gibt ihnen Geborgenheit und Stabilität. Ein Zuhause, einen Alltag, wie ihn alle Kinder haben sollten.

Glück ist geliebt zu werden

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Barbara Wegener ist Kinderdorfmutter im SOS-Kinderdorf Worpswede. Sie gibt den Kindern, die in ihrer Obhut sind, Geborgenheit, Aufmerksamkeit, aber sie fördert sie auch. Denn die meisten Kinder haben viel aufzuholen, um eines Tages selbständig ihren Weg gehen zu können. Auf die Fortschritte, die alle fünf Kinder gemacht haben, ist sie stolz. Doch das ist nicht alles, und es ist auch nicht der Kern ihres Selbstverständnisses als Kinderdorfmutter: „Noch wichtiger ist mir, dass sie sich angenommen fühlen. Wenn sie hier erfahren haben: 'Ich bin liebenswert, so wie ich bin', können sie starke und selbständige Erwachsene werden.“

Glück ist sich entfalten zu können

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Sinan mit Kinderdorfmutter Elisabeth Jansen, die Sinan nach seiner Volljährigkeit adoptierte.

Mit sieben Monaten wog Sinan gerade einmal 3,5 Kilo, so viel wie ein Neugeborenes. Seine Eltern waren für Sinan und seine beiden Geschwister eine Gefahr. Die Kinder brauchten dringend ein sicheres, geborgenes Zuhause. Und sie hatten Glück: Gemeinsam zogen sie ins SOS-Kinderdorf Pfalz.

Die Kinderdorfmutter der drei Geschwister brachte erstaunliche Talente zutage: Sinan etwa erwies sich als begnadeter Tänzer, wurde Vize Deutscher Meister im Standard- und Lateintanz. Seine Schwester wurde Pfalzmeisterin im 800-Meter-Lauf, der Bruder Pfalzmeister im Hochsprung. Dafür, dass sie immer an ihn geglaubt hat, ist Sinan ihr heute noch dankbar. „Von Anfang an hat Mama uns gezeigt: Es gibt Durststrecken, aber dann kommen auch wieder bessere Zeiten. Dieses Wissen hat mir schon so oft geholfen im Leben!“

Heute ist Sinan 27 Jahre alt. Nach seinem Abitur hat er studiert und arbeitet jetzt als Sozialarbeiter. Nun möchte er etwas von seinem Glück zurückgeben. Zusammen mit seinem Mann wohnt er im eigenen Heim.  

Glück ist anderen Menschen helfen zu können

„Ich weiß nichts Besseres, einem Kind zu helfen, als ihm eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Haus, ein Dorf zu geben.“ – Hermann Gmeiner, Gründer SOS-Kinderdorf e.V.

Dank Ihrer Hilfe können wir nun schon seit über 60 Jahren die Idee von Hermann Gmeiner verwirklichen und Kindern ein neues zu Hause geben. Längst geht es nicht mehr nur darum, Waisenkindern ein Zuhause zu schenken - heute sind die Gründe vielfältig. Über 2.000 Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung finden in unseren Kinderdorffamilien, Wohngruppen und Dorfgemeinschaften ein geborgenes, sicheres und förderndes Zuhause. Und in über 800 weiteren Angeboten können wir Kinder, Jugendliche und Familien in erschwerten Lebenslagen unterstützen, weil Sie uns Vertrauen schenken.

Helfen Sie uns diesen Menschen auch weiterhin Glück zu schenken. Spenden Sie jetzt!

Erfahren Sie mehr über Sinan und Kinderdorfmutter Barabara Wegener